Fernblick mit Obstblüte an der Menke Höhe

Dritter Wandertag mit drittem Traumpfad in der Eifel ….

Gelaufen am        :
2018-05-06 (Sonntag)
Start                     :
10:25
Streckenlänge     :
10.5 km
Steigung              :
313 m
Link zu GPSies    :
GPS-Download   :
Quelle                   :
Ulrike Poller & Wolfgang Todt, 27 Premium-Rundwege Traumpfade, Sonderausgabe 2018, Wanderung Nr. 9
Angabe für Navi :
Bei Google-Maps : Traumpfad Bergheideweg
Parken                 :

Auch an unserem 3-ten Wandertag genossen wir erst einmal das Frühstücksbüfett in unserem Hotel am Brünnchen in Oberbaar. Schließlich konnten wir uns Zeit lassen, denn laut Navi waren es nur etwa 20 Min. bis zum Parkplatz der vorgesehenen Wanderung.  Der Wanderparkplatz des Traumpfades Bergheidenweg liegt auf fast 600 m Höhe.

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Dies merkten wir auch sofort, zum einen war es kühler als in Leichlingen und auch die Natur hinkte deutlich zurück. Zu Hause hatten sich schon alle Löwenzähne in Pusteblumen verwandelt. Hier, in der Eifel, blühten sie noch alle in ihrer gelben Pracht.

Der Weg ging zunächst durch die namensgebende Heidelandschaft, führte danach aber durch lichten Wald bergab. In der Nähe von Netterhöfe kamen wir in das Tal der Nette.

Bank mit Blumen und Aussicht

Unser Weg folgte in etwa dem Nettetal. Nach einiger Zeit überquerten wir den hier noch recht schmalen Bach und liefen dann im Wald wieder bergaufwärts. Dort hatte es einigen Holzeinschlag gegeben. Wir passierten an einer Stelle einen gigantischen Holzhaufen. Den Waldwegen war auch anzumerken das dort Forstwirtschaft getrieben worden war.

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Nach Verlassen des Waldes kamen wir wieder auf der Hochebene an. Gelb war hier die dominierende Farbe. Das Wetter war bestens, kein Wölkchen am Himmel. Lediglich die zahlreichen Verkehrsflieger kratzten am Himmel herum und hinterließen dort ihre Kondensstreifen.

Auf der Höhe gab es einen Unterstand an dem wir unsere übliche Pause machten. Nach Verzehr unserer Marschverpflegung ging es weiter auf die Rest-Etappe. Dabei kamen wir an der Menke-Höhe vorbei von der aus man eine tolle Aussicht hat (siehe Beitragsbild).

Nach 3 h 40 Min. kamen wir wieder am Parkplatz an. 3 h waren im Wanderführer angegeben (reine Laufzeit), wir hatten uns also Zeit gelassen. Am Parkplatz zählte ich dieses Mal 35 Autos, wir hatten auch schon unterwegs gemerkt, das Sonntag war und entsprechend mehr Leute unterwegs waren.

Am Parkplatz befand sich ein Hinweisschild mit Restaurants / Cafés in der Umgebung. In dem kleinen Örtchen Alft gab es tatsächlich eine Einkehrmöglichkeit und die hatte auch geöffnet. So nutzten wir unsere Chance und nahmen Cafe und Cappuccino zu uns.

Anschließend fuhren wir noch zur Nürburg, erstiegen den Burgturm und genossen die Aussicht vom höchsten Punkt der Eifel :

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Etwas komisch fand ich den Hinweis zur Nürburg in unserem Wanderführer : „1689 wurde die Nürburg in den Wirren des 30-jährigen Krieges durch die Franzosen zerstört …“. Irgendwie hatte ich gedacht der 30-jährige Krieg hätte 30 Jahre gedauert und wäre 1648 zu Ende gewesen.

Mein Fazit : Eine schöne, gut ausgeschilderte Wanderung. Die beiden bisherigen Traumpfade fand ich aber noch schöner.

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