Bergisches Land Nordrhein-Westfalen Wandern

Bever- und Neyetalsperre Von allem etwas : Wasser, Wiesen, Wald ...

Morgendlicher Waldweg nahe dem Wanderparkplatz "Schwarzer Weg"

3 ¼ Stunden Rundwanderung bei Wipperfürth, davon 1 Stunde am Ufer der Neyetalsperre.

Gelaufen am        :
2018-07-22 (Sonntag)
Start                     :
08:40
Streckenlänge     :
12.9 km
Steigung              :
260 m (↑ ↓)
Link zu GPSies    :
GPS-Download   :
Eingabe f. Navi   :
Wanderparkplatz Schwarzer Weg (bei Google-Maps)
Parken                 :
Wanderparkplatz Schwarzer Weg

Eine Rundwanderung an der Neyetalsperre hatte ich mit Petra schon im September 2012 gemacht. Damals waren wir ca. 16 km gelaufen. Das war mir für einen Sonntagmorgen dann doch zu viel. Da passte es ganz gut, das ich am Vortag den Wanderführer : „Wanderungen für die Seele – Bergisches Land“ erstanden hatte. Dort ist mit der Wanderung Nr. 20 eine nur knapp 13 km lange Variante enthalten.

Ich machte mich schon früh in Leichlingen los. Unterwegs war fast Null-Verkehr. Trotzdem brauchte ich für die 35 km lange Anfahrt knapp 45 Minuten. Aber dafür sind die bergischen Landstrassen halt schon sehr schön (wenn man nicht gerade geblitzt wird). Für mich ist die Anfahrt an einem solchen Tag Teil der Entspannung. Am Wanderparkplatz Schwarzer Weg standen doch tatsächlich um 20 vor neun schon 8 Autos !!

Der Wanderweg verlief auf der dem Parkplatz gegenüberliegenden Strassenseite etwas versteckt. Er folgte für eine ganze Weile dem Wanderweg A7 des Sauerländischen Gebirgsvereines. Es war noch etwas bewölkt und die Sonne kam erst nach 1 ½ Stunden der Wanderung hervor. Ich nutzte das anfänglich gute Licht für einige Bilder. Insbesondere die Blüten am Wegesrand hatten es mir wieder einmal angetan :

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Nach ca. knapp 2 km kam ich bei Großhöhfeld an einem Seitenarm der Bevertalsperre an. Dieser wird auf einem kurzen Damm überquert. Auf der anderen Seite ging es kurz an der Strasse entlang und dann recht ab an einem Teich vorbei und laut Track des Wanderführers in Richtung einer Feriensiedlung. Der Track passte aber nicht und ich stand auf einmal mitten auf einer weglosen Wiese. An einer Seite gab es einen „Ausgang“ der wieder auf den A7 Wanderweg zurückführte. So gelangte ich dann wieder zurück auf den Track der ansonsten o.k. war.

Jetzt ging es über offenes Gelände in Richtung Egen. Unterwegs kam ich an einem Camper-Van aus Essen vorbei. Die Besitzer hatten Klappstühle etc. aufgebaut und frühstückten mit Fernblick über das Bergische Land. Kurz vor Egen begegnete ich noch einem Paar auf Rädern. Beide machten sich an einem Baum zu schaffen. Er war Wegepate des Sauerländischen Gebirgsvereins und kümmerte sich um die Beschilderung des Weges A7. Die muss, wie er mir erzählte, regelmäßig erneuert werden da es leider genügend Zeitgenossen gibt die sich hier als Vandalen austoben.

In Egen ist die Dorfkirche mit ihrem Zwiebelturm erwähnenswert. Lustig fand ich auch noch einen Zaun an dem zur Verschönerung bunte, alte Fahrräder befestigt waren. Hinter Egen wanderte ich zunächst über asphaltierte Feldwege mit Fernblick über das Bergische Land. So langsam kam auch die Sonne raus und es wurde deutlich wärmer.

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Kurz bevor ich an den Stausee der Neyetalsperre kam, ging es dann wieder in den Wald hinein. An dem Stausee geht ein breiter Wanderweg rundherum. Dieser ist auch für Radfahrer gut geeignet und wird entsprechend genutzt. Dabei ist durchaus eine gewisse Rudelbildung festzustellen. D.h. ein Radfahrer kommt selten allein, heute meistens in einer Gruppe von einem halben Dutzend. Die Strecke ist wirklich sehr, sehr schön. Es gibt auch genügend Bänke für’s Päuschen, meistens auch noch so angelegt das man einen schönen Ausblick auf den See hat.

Die Strecke am See lief ich in knapp 1 Stunde, dabei ging es an zahlreichen, fjordartigen Einschnitten entlang. Noch vor Erreichen der Staumauer ging es rechts ab, den Berg hinauf, zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Unterwegs dorthin kam mir noch eine Gruppe von Hundebesitzern entgegen. Das waren mindestens 12 Leute mit doppelt so vielen Hunden. Also auch hier Rudelbildung, waren aber alle sehr brav und wohlerzogen (keiner wollte mit mir spielen). Nach gut 3 Stunden kam ich wieder an meinem Wagen an. Mittlerweile war der Wanderparkplatz noch besser belegt. Ich machte mich zügig wieder auf dem Heimweg, denn ich hatte Petra versprochen noch bei der Zubereitung des Mittagessens mitzuwirken.

Da wir die Wanderung so ähnlich vor 6 Jahren im Herbst schon mal gemacht hatten hier noch einige „Herbstbilder“ :

Panorama von der Staumauer aus im Herbst.

Mein Fazit : Eine schöne, abwechslungsreiche Wanderung. Besonders an der Neyetalsperre ist es auch im Herbst sehr schön.

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