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Urdenbacher Kämpe & Baumberger Aue wo Frösche quaken und der Kuck-Kuck ruft ...

Sumpf am Altrhein

Warum in die Ferne schweifen ….

Gelaufen am        :
2018-05-12 (Samstag)
Start                     :
15:00
Streckenlänge     :
9.6 km
Steigung              :
keine
Link zu GPSies    :
GPS-Download   :
Angabe für Navi :
Bei Google-Maps : Urdenbach, Wanderparkplatz
Parken                 :

Den letzten Samstag war ich schon vormittags unterwegs. Somit kam für den Nachmittag nur eine kurze Wanderung in der Nähe in Frage. Da ich vor kurzem einen Wanderführer zu Düsseldorf erstanden hatte (Mario Tranti, 25 Wanderungen rund um Düsseldorf, 7. Auflage 2018), wollte ich daraus mal was ausprobieren.

Die Wanderung Nr. 9 durch die Urdenbacher Kämpe und die Baumberger Au sollte es sein. Anfahrt und Parken verliefen problemlos. Der Wanderparkplatz in Urdenbach wäre auch einem noch grösserem Ansturm gewachsen, so groß ist er. Wegen des schönen Wetters und des samstäglichen Nachmittages war schon etwas Betrieb, vor allem Radfahrer waren auf der Strecke unterwegs.

Man überquert den Altrheinarm über eine kleine Brücke und geht dann zunächst mal für mehrere Kilometer über einen kleinen Deich. Seit 2013 wurde das Gebiet der Urdenbacher Kämpe teilweise wieder renaturiert. Ein Teil des Geländes steht auch bei normalem Wasserstand des Rheines unter Wasser. Bei Hochwasser kann das gesamte Gelände überflutet werden. Es ist als amtliches Überschwemmungsgebiet zur Hochwasserentlastung ausgewiesen.

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Links und rechts von unserem Wanderweg hat sich so ein richtiges, kleines Naturparadies ausgebildet. Die Frösche quakten wie wild, entzogen sich aber weitgehend unseren Blicken. Auch den Kuck-kuck haben wir nur gehört und nicht gesehen. Wer sich für Vogelstimmen interessiert kann sich diese auf der Website der Urdenbacher Kämpe anhören.

Nach etwa 1/3 der Gesamtstrecke verliessen wir den Deich und wanderten entlang dem Ortsrand von Baumberg weiter. Unterwegs begegneten wir einem jungen Paar die ihren Hund im Naturschutzgebiet frei herum laufen ließen. Dieser hatte sich daraufhin selbstständig gemacht und war in einem Tümpel baden gegangen. Die Enten und Schwäne waren in Aufruhr, passiert ist ihnen aber nichts. Irgendwann wurden er  dann doch noch eingefangen.

Als wir das Feuchtgebiet hinter uns gelassen hatten, kam etwas offenes Feld und auch ein Wald wurde durchquert bevor wir den Rhein erreichten. Dort suchten wir uns unseren Weg auf einem der zahlreichen Trampelpfade die dem Ufer folgten. Kurz vor der Fähre nach Zons gingen wir wieder vom Ufer weg und folgten dem etwas landeinwärts verlaufendem Radweg. Wir erreichten eine Gaststätte (Haus Ausleger) wo wir einen keinen Einkehrschwung machten. Ausnahmsweise gab es keinen Cappuccino und einen Cafe, sondern wegen des schwüler gewordenen Wetters einen köstlichen Radler.

Frisch gestärkt wollten wir unseren Weg entsprechend dem Track des Wanderführers am Rhein entlang fortsetzten und nach ca. 500 m wieder landeinwärts schwenken. Dies gelang jedoch nicht. Der von der Web-Site des Verlages runter geladene Track war schlicht und einfach falsch und stimmte nicht. Es gab keine Gelegenheit um wieder nach rechts zu schwenken. Wir müssten wieder zurück zu der Gaststätte laufen und uns anhand der Karte auf meinem Navi einen eigenen Weg suchen. Dieser führte uns etwas entlang der Strasse und bog nach 500 m rechts ab auf einen Feldweg.

Diesem Feldweg folgten wir und gelangten schließlich wieder zurück auf unseren Track. Der Rest des Weges ging über Felder und entlang blühender Wiesen. Nach in Summe 3 1/2 Stunden kamen wir wieder am Parkplatz an, Pausen und Zeit für’s Verlaufen sind mit dabei.

Mein hochgeladener Track wurde von mir bezüglich des Umweges und einiger Abstecher am Rhein bereinigt. Sie ist fast zwei Kilometer kürzer wie die Strecke die wir gelaufen sind.

Mein Fazit : Schöne Wanderung in einem richtigem kleinen Paradies. Am Wochenende vielleicht etwas voll.

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