Bergisches Land Nordrhein-Westfalen Siegerland Wandern

Hennef an der Sieg Erlebnisweg Sieg : Kulturlandweg

Fußgängerbrücke über die Sieg bei Hennef

Kurz-Info : 10.5 km Rundwanderung (ca. 210 Höhenmeter) auf beiden Seiten der Sieg.
Link zu GPSies zum GPX-Download : Kulturlandweg in Hennef .

An der Sieg gibt es unter dem Motto Erlebniswege Sieg eine ganze Reihe schöner  Wanderwege. Den Kulturlandweg hatten wir vor 5 Jahren schon mal gemacht, er war uns noch in guter Erinnerung. Als Ziel für unser Navi (Google Maps) gab ich Hennef, Bahnhof ein. Nach ca. 40 Min. waren wir von Leichlingen aus am Ziel. Man sollte aber nach dem Berufsverkehr, d.h. nicht vor 10 Uhr losfahren, sonst steht man auf der A3 in Stau. Wir parkten am Bahnhof und starteten von dort unsere Wanderung.

Hennef machte einen wirklich guten Eindruck auf uns. Es scheint ein schmuckes Städtchen zu sein. Wir durchquerten den Ort in Richtung Sieg und passierten dabei das alte Rathaus.

Rathaus in Hennef

Schon bald erreichten wir die Sieg, an der wir bis zur Autobahnbrücke (A560) entlangliefen. Die Brücke wurde kurz nach dem Ortsende unterquert und es ging danach in der Siegaue weiter. An dem Restaurant Sieglinde überquerten wir mittels einer Fußgängerbrücke die Sieg. Das Restaurant machte einen einladenden Eindruck und man kann sehr schön draußen sitzen. Es wäre besser gewesen die Wanderung anders herum zu machen, denn dann hätten wir am Ende hier den Einkehrschwung machen können.

Nach der „Sieglinde“ ging es noch weiter an der Sieg entlang. Dabei passierten wir noch eine neugierige Schafsherde und einen mit Edelstahlskulpturen gestalteten Künstlergarten.

Nach etwa 1 km mußten wir die Sieg verlassen und bergauf laufen, allerdings nur in Maßen. Von weiter oben hatten wir eine tolle Aussicht. An einer Stelle gab es einen sog. Panoramablick der bis nach Köln gehen sollte. Den Dom haben wir zwar nicht erblickt aber die Aussicht auf Siegburg mit seinem markanten Klosterberg war auch sehr schön.

An der nächsten „Pausenstelle“ war die Aussicht zwar nicht ganz so toll aber dafür hatten die da eine Liegebank auf der man sich körpergerecht niederlegen konnte. Wir nutzen die Gelegenheit um unsere Füsse zu fotografieren und hatten Schwierigkeiten wieder loszukommen, so bequem war das.

Der folgende Wegteil ging verstärkt durch den Wald. An einigen Stellen hatte die Forstwirtschaft ganz schön gewütet. Da es bis vor zwei Tagen noch öfters geregnet hatte waren die Wege recht matschig. Da hieß es : Hosen rauf krempeln. In der Nähe des Ortsteiles Happerschoss erreichten wir den höchsten Punkt der Wanderung. Danach ging es wieder etwas über offenes Feld. Für den Abstieg mußten wir wieder durch den Wald mit seinem jahreszeitlich bedingtem Matsch.

Bei dem Ortsteil Allner erreichten wir wieder den Talgrund. In Allner gibt es ein gleichnamiges Schloss welches allerdings nicht öffentlich zugänglich ist, da es zu Eigentumswohnungen umgebaut wurde. Die Eigentumergemeinschaft betreibt eine Website auf der auch auf die Geschichte des Schlosses eingegangen wird. Am Schloss vorbei ging es wieder in die Siegauen. Über eine Fußgängerbrücke überquerten wir den Fluss und gelangten nach Hennef zurück.

Am Auto hatte ich eine Mitteilung vom Ordnungsamt. Die Parkscheibe war nicht ausreichend, ich hätte ein „Ticket“ lösen müssen. Den dafür nötigen Automaten mit seinem Hinweisschild mußte ich erst einmal suchen bis ich ihn fand. Mal schauen was da noch kommt ….

Fazit : Entsprechend der Jahreszeit noch recht matschig, ansonsten eine schöne, abwechslungsreiche Runde. Besser andersherum laufen damit man bei „Sieglinde“ einkehren kann.

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