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Ausflug nach Schwetzingen

Nicht nur das Schloss ist schön ...

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 2 Minuten, 55 Sekunden

   Das Schloss vom Park aus gesehen

Nach unserer Wanderung in Heidelberg sollte es laut Wetterbericht am nächsten Tag regnen. Das tat es dann schon die ganze Nacht hindurch und es ging damit am Morgen weiter. Also ließen wir es erst mal langsam angehen, für den Nachmittag wurde Besserung vorher gesagt.

Eine Wanderung stand ganz sicher nicht an, statt dessen hatten wir uns Schwetzingen mit seinem bekanntem Schloss vorgenommen. Als wir gegen 12 Uhr von unserer Unterkunft in Schriesheim starteten war es noch leicht am nieseln. Nach einer halben Stunde kamen wir an und es war trocken, aber alles voller dunkler Wolken. Wir parkten in einer Tiefgarage und suchten mittels Google Maps das Schloss. Für 7 Euro pro Person konnten wir im Schlossgarten den ganzen Tag lustwandeln. Gerne hätten wir auch eine Führung durch das Schloss gemacht, die fiel aber wegen Corona aus.

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Wir hielten uns erstmal rechts und orientierten uns an einer Karte die wir beim Eintritt bekommen hatten. Wäre aber nicht nötig gewesen, denn auf meiner Open Street Map meiner Handy App MapOut ist der Park ebenfalls sehr gut dargestellt.  Selbst die Bezeichnungen der Tempel und Gebäude des Parkes sind darin eingetragen.

Vor der Orangerie begeisterte uns der blühende, weiße Oleander. In die Orangerie konnte man rein gehen und eine kleine Ausstellung besichtigen. Hat sich aber eigentlich nicht gelohnt.

Am besten gefiel mir im Park der Apollo Tempel mir seiner schönen Statue und der tollen Aussicht. Auch die daneben liegenden Volieren sollte man nicht verpassen. Danach ging es weiter zum Großen Teich, den wir fast umrundeten. Der Park ist schon riesig und man sollte sich mindestens 2-3 Stunden Zeit nehmen.

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Weitere Stationen waren der Merkur Tempel und die Moschee mit ihrem hohen Minaret, welches sich schön im Wasser spiegelte. So langsam wurde das Wetter auch etwas besser, so daß ich auf dem Rückweg zum Hauptgebäude des Schlosses noch Gelegenheit für einige Blümchenbilder bekam.

Nach dem verlassen des Schlosses holten wir uns erst Mal unseren „Marschproviant“ aus dem Auto. Ich war ausnahmsweise mal ohne Rücksack unterwegs gewesen. Nachdem wir uns etwas gestärkt hatten, schlenderten wir durch die Innenstadt. Passend zu den alten renovierten Häusern sahen wir einen imposanten Oldtimer. Auch der war bestens „renoviert“.

So langsam wurde es Zeit für einen Kaffee, auch ein Eis wäre passend gewesen. Also suchten wir uns ein entsprechendes Etablissement mit Aussengastronomie. Nach einiger Zeit kam eine Kellnerin und stellte uns ein Kärtchen mit einem QR-Code auf den Tisch anstatt uns eine Speisekarte zu geben. Ich schnappte mir mein Handy, fotografierte den Code und wollte gerade in dem verschachteltem Menu meine Suche beginnen, als Petra meinte sie wüßte schon was sie wollte. Die Kellnerin war aber schon verschwunden und wir kamen nicht dazu unsere Bestellung aufzugeben.

Das mit der Online-Suche nach einem Kaffe war mir dann doch zu blöd, man muss ja nicht alles mitmachen. So standen wir auf und waren um eine Erfahrung reicher. In der Innenstadt fanden wir dann noch ein italienisches Eiscaffee mit einem netten jungen Man als Bedienung mit Speisekarte.

Das Wetter wurde mit der Zeit immer besser, so daß wir am Abend in Schriesheim noch die Strahlenburg besuchten und dort mit einer tollen Aussicht zu Abend aßen.

Aussicht von der Strahlenburg über Schriesheim

Mein Fazit : Schwetzingen ist eine schöne Alternative wenn man mal keine Wanderung machen möchte.

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