Bergisches Land Nordrhein-Westfalen Wandern

Rund um Odenthal

Einfach wunderschön ....

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 41 Sekunden

   Buschwindröschen am Ufer der Dhünn

Da dieses Mal Petra mit wandern wollte, war sie mit der Auswahl einer Rundwanderung dran. Ihre Wahl viel auf eine Runde aus dem Führer Wandertag – Lieblingstouren des Kölner Stadtanzeigers. Und zwar dort die Nr. 7, einer Rundwanderung in Odenthal.

Gelaufen am        :
2022-03-21 (Mittwoch)
Start                     :
10:58
Streckenlänge     :
9.0 km
Steigung              :
280 m (↓↑)
Eingabe f. Navi   :
Odenthal Schulzentrum  (bei Google-Maps)
GPX Track            :
Parken                 :

Die Wanderung überschneidet sich im Ortsteil Glöbusch etwas mit dem von mir seiner Zeit „im Alleingang“ erwanderten Grafen- und Mönchsweg, einem sog. Bergischen Streifzug.

Apopros Themenwege, die gibt es hier zur genüge. Im späteren Verlauf der Wanderung sahen wir Beschilderungen zu einem Mühlenweg, einem Hexenweg, einem Denkmalsweg und natürlich auch besagtem Grafen- und Mönchsweg. Eine weitere Wegbezeichnung ist mir entfallen, aber natürlich gab es auch noch die üblichen A1, A2 und A-irgenwie Hinweise. Also gar nicht so schlecht wenn man ein Wander-Navi dabei hat und damit den Überblick behält. Ich verwende ja seit knapp 2 Jahren MapOut auf meinem Handy und kann das nur wärmstens empfehlen.

 
Odenthal vom oberen Friedhof aus
Blick auf Odenthal
Viele, viele Brachflächen
Petra krabbelte drüber - ich unten durch
Wohnungsbau in Glöbusch

Startpunkt der Runde ist laut Führer der Parkplatz am Schulzentrum in Odenthal. Den fand ich auch ohne Navi, da uns die Gegend ja durchaus bekannt ist. Der Platz war gut belegt (Lehrer und Schüler ???) und mit viel Glück fanden wir noch ein Plätzchen. Es war der letzte freie Parkplatz. Wie wir auf der anschließenden Wanderung feststellten, bietet sich am Friedhof Selbach eine sichere Alternative zum Parken an. Diese habe ich auf der Karte entsprechend gekennzeichnet, der Weg dorthin dürfte anhand der Karte selbsterklärend sein.

Wir liefen die Runde entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn. Nachdem wir in Odenthal die ersten blühenden Magnolienbäume fotografiert hatten, verließen wir den Ort und wanderten durch ein lichtes Wäldchen zum Friedhof von Selbach. Unterwegs hatten wir bereits erste schöne Aussichten auf Odenthal und auf Glöbusch auf dem gegenüberliegenden Hang.

In Selbach ging es vorbei an einigen gackernden Hühnern und zwei Kühen, davon ein beachtlicher Bulle, wieder in den Wald hinein. Die Wälder um Odenthal waren deutlich vom Borkenkäfer geschädigt. Die meisten befallenen Bäume wurden mittlerweile beseitigt und auch abtransportiert. Daher gab es unterwegs viele Brachflächen im Wald.

 
Die Magnolien blühen
Osterglocken am Friedhof
zartes, erstes Buchenblatt
Buschwindröschen im Wald
Knöllchen Scharbockskraut wächst überall
Buschwindröschen an der Dhünn

Auch die letzten Stürme hatten ihre Spuren hinterlassen und zwangen uns zur ein oder anderen Kletter- bzw. Krabbeleinlage. Kurz bevor wir wieder in Odenthal ankamen passierten wir einen Trostwald in dem Begräbnisse stattfinden können. Wir nahmen uns einen Prospekt mit. Man weiß ja nie was da noch so alles auf einen zukommt ……

In Odenthal sahen wir in der Ferne Schloss Strauweiler, am Ortseingang stand eine Kapelle und auch der Blitzer der mich vor Jahren mal „geknipst“ hatte war immer noch da.

Unser Weg machte noch einen kleinen Schlenker um die Kirche und die darum herum liegenden Fachwerkhäuser. Richtig schön beschaulich sah das dort aus. Später, als wir auf der gegenüberliegenden Seite der Dhünn entlang wanderten, konnten wir erkennen, daß das letztjährige Hochwasser auch hier seinen Tribut gefordert haben muß.

 
Viel war gefällt worden wegen dem Borkenkäfer
Buschwindröschen an der Dhünn
Dhünn in der Nähe des Schulzentrums
Buschwindröschen an der Dhünn

Am Mühlenweg sahen und fotografierten wir noch ein schönes Fachwerkhaus bevor wir nach links in den Steiner Siefen abbogen und bergauf nach Glöbusch wanderten. In Glöbusch ging es einen geschätzten Kilometer durch die Wohnsiedlung mit ihren recht stattlichen Einfamilienhäusern.

Auf dem hier parallel verlaufenden Grafen- und Mönchsweg wanderten wir danach wieder bergab in Richtung Osenau. Dort verließen wir den Track des Kölner Stadtanzeigers und folgten besagten Grafen- und Mönchsweg, da die Wanderführer Route an der lauten, unattraktiven Landstraße entlang führte.

Von unten, etwas verdeckt durch derzeit noch lichtes Baumwerk, konnten wir Schloss Osenau sehen. Ein neoklassizistisches Schlößchen welches sich ein Fabrikant im ausgehenden 19- Jahrhundert gegönnt hatte (lt. Info Tafel vor Ort).

Am Ortseingang von Odenthal überquerten wir dann die viel befahrene Landstraße und liefen geradeaus weiter zur Dhünn. Dort blieben wir bis zu unserem Parkplatz. Auf diesem Teilstück hatte ich Gelegenheit einige Bilder von den derzeit blühenden Buschwindröschen zu machen. Die wuchsen hier in richtigen Blütenteppichen.

Fazit : Bei dem tollen Wetter eine wahre Traumrunde. Gefiel mir besser als der Grafen- und Mönchsweg.

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Hier handelt es sich um den bereits mehrfach erwähnten Grafen- und Mönchsweg. Mit 11.5 km etwas länger. Das Teilstück an der Landstrasse zwischen Odenthal und Altenburg fand ich weniger schön. Zum Ausgleich gibt es die bei den Bergischen Streifzügen üblichen Info-Tafeln.

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