Bergisches Land Nordrhein-Westfalen Wandern

Von der Eschbachtalsperre zur Panzertalsperre

Wald, Feld, Wasser - alles dabei

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 14 Sekunden

   Staumauer der Panzertalsperre

Schon seit fast 10 Jahren schlummerte der Track zu dieser Wanderung auf meiner Festplatte. Mal schauen ob die Wege noch alle vorhanden sind. Ich startete schon früh in Leichlingen und parkte an der Autobahnraststätte Remscheid Ost.

Gelaufen am        :
2022-10-06 (Donnerstag)
Start                     :
10:10
Streckenlänge     :
14,7 km
Steigung              :
260  m (↓↑)
Eingabe f. Navi   :
Raststätte Remscheid Ost (Google-Maps)
GPX Track            :
Parken                 :

Nach einem Blick auf die Karte entschloss ich mich die Runde im Uhrzeigersinn zu wandern. Dadurch konnte ich auf dem parallel zur A3 verlaufenden Höhenrücken die Morgensonne genießen.

Zunächst aber machte ich an der Eschbachtalsperre noch einige Bilder. Die Talsperre ist die älteste in ganz Deutschland, sie dient der Stromerzeugung und der Trinkwasserversorgung. Ich war überrascht das sie trotz des trockenen Sommers doch noch so einigermaßen gefüllt war.

Hinter der Talsperre sollte mich der Track eigentlich mehr oder weniger gerade aus den Hang hinauf führen. Trotz meiner Suche war da kein Weg zu finden. Auf der Open Street Map war er drauf, nur nicht vor Ort. So suchte ich mir eine Alternative, die ich bei einer ähnlichen Runde vor einigen Jahren schon mal gewandert war. Nach kurzen, bequemen Anstieg durch den Laubwald kam ich auf offenem Feld an und konnte von einem Feldweg aus die Aussicht über das Bergische Land genießen.

Das Wetter war von feinsten auch wenn es etwas frisch war. Hier oben war außer mir keine Menschenseele unterwegs. Die Wanderer, Gassi-Geher und Yogger tummelten sich alle unten auf dem Rundweg der um die Talsperre führt.

  • Letzte Vogelbeeren

Nach etwa 3 km erreichte ich die ersten Ausläufer von Lennep. Dabei überquerte ich die Balkantrasse, eine ehemalige Bahnlinie die vor einigen Jahren zum Radweg ausgebaut wurde. In Lennep mußte ich die B51 überqueren, konnte danach aber schon bald wieder im Wald einzutauchen.

Dieser Wald umgibt die Panzertalsperre, die zweitälteste Talsperre in Deutschland. Sie diente ursprünglich der Trinkwasserversorgung von Remscheid. Mit der In-Betrieb-Nahme der grossen Dhünntalsperre war sie zu diesem Zweck nicht mehr erforderlich. Trotzdem wurde die Staumauer saniert und der See dient heute der Flussregulierung der Wupper (was leider an der Wupper letztes Jahr nicht so gut funktioniert hat sonst wäre bei uns zu Hause nicht halb Leichlingen abgesoffen.)

Der Stausee und sein Uferbereich sind weitläufig eingezäunt und als Naturschutzgebiet gekennzeichnet. Lediglich von der begehbaren Staumauer aus kann man sich den See anschauen.

  • Springkraut

Hinter der Panzertalsperre gingt es nach Nagelsberg in Richtung Wuppertalsperre. Von dieser bekam ich auf meiner Runde nichts zu sehen, dafür hätte ich noch 2-3 km dranhängen müssen um auch diese Talsperre erblicken. Das wäre mir dann zu lang geworden.

Hinter Nagelsberg wanderte ich abwechseln über Feld und durch Wald wieder zurück zur Eschbachtalsperre. Unterwegs unterquerte ich ein zweites Mal die Balkantrasse. Auf dem Rundweg um den Stausee waren dann wieder mehr Wanderer unterwegs. Einer davon hatte einen grossen Rucksack dabei. Mit ihm kam ich kurz ins Gespräch. Er machte eine Wanderung bis nach Trier und hatte auch ein Zelt dabei. Pro Tag sei er 15 bis 30 km unterwegs.

Ich hatte, als ich am Parkplatz ankam, 16 km auf dem Schrittzähler meines Handys. Das langte mir dann dicke. Ich war die gesamte Strecke mehr oder weniger ohne Pause durch gelaufen. Es gab zwar einige Bänke unterwegs, die waren aber jahreszeitbedingt alle feucht und kalt. Demnächst sollte ich mir mal ein kleines, faltbares  Sitzkissen beschaffen damit ich nicht 16 km ohne Pause durchlaufen muß.

Fazit : Schöne Rundwanderung bei der mir der Wechsel zwischen Wald und offenem Gelände besonders gefallen hat.

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