Eifel Nordrhein-Westfalen Wandern

Rund um den Oberen Rursee in der Eifel

Immer schön am Ufer lang ...

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 2 Minuten, 52 Sekunden

   Blick über den oberen Rursee in Richtung Einruhr

5 ½ Stunden liefen wir rund um den Stausee, der nur kurz verlassen wurde.

Gelaufen am        :
2019-07-06 (Samstag)
Start                     :
10:20
Streckenlänge     :
15.8 km
Steigung              :
288m (↑↓)
GPX Track            :
Eingabe f. Navi   :
Parkplatz, Am Obersee, Einruhr (bei Google-Maps)
Parken                 :

Für einen Kurzurlaub von knapp einer Woche hatten wir uns Monschau in der Eifel ausgesucht. Von hier aus ist es nur einen Katzensprung bis zu dem Rursee im Nationalpark Eifel. Der Rursee ist die zweitgrößte Talsperre in Deutschland. Er hat eine Vorsperre, den Obersee. Dieser beginnt in Einruhr und endet am Paulushofdamm bei Rurberg.

Ein Blick auf die Karte und den darin angegebenen Wanderwegen zeigt, das eine Umrundung des Obersees möglich ist. Der eigentliche Rursee ist hierzu, zumindest für uns, viel zu gross.

Von Monschau aus fuhren 17 km in einer knappen halben Stunde nach Einruhr. Dort parkten wir am Ortseingang auf dem Besucherparkplatz. Das Parkticket bezahlte ich mit EC-Karte. Ging ganz flott und war praktisch, da wir beide kein Kleingeld dabei hatten. Daß das Ganze ohne PIN funktionierte fand ich aber schon etwas seltsam.

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Zunächst wanderten wir durch den touristisch geprägten Ort Einruhr. Es gab dort zahlreiche schöne Fachwerkhäuser aber auch das ein oder andere Restaurant bzw. Cafe buhlte um Gäste. Klar das wir nach der Wanderung dort einkehren würden. Hinter dem Ort ging es auf einem asphaltierten Fahrweg dem See entlang. Zwischendurch passierten wir verschiedene Aussichtspunkte an denen ein kurzer Fotostop eingelegt wurde.

Nach etwa 5 km Wanderung gab es eine kleine Passage in das „Landesinnere“. Der Weg am See entlang war hier kurz unterbrochen. Zurück am Seeufer gelangten wir zu einer schmalen Halbinsel die über einen Hügel durchquert wurde. Auf der anderen Seite kamen wir an der Staumauer der Urftalsperre heraus. Diese begrenzt der Obersee. Die Urftalsperre ist deutlich älter als die Rurtalsperre, sie wurde schon 1905 gebaut.

Nach der Überquerung der Staumauer wanderten wir am Obersee weiter. Unterwegs sahen wir gelegentlich ein Schiff vorbei gleiten. Der Obersee wird als Trinkwasserreservoir genutzt. Daher ist dort Wassersport etc. verboten, lediglich drei Schiffe fahren hier, alle mit Elektroantrieb. Es gibt drei Anlegestellen : Einruhr, unterhalb der Urftalsperre und am Paulushofdamm bei Rurberg. Diese werden die Woche über in 2 stündigen Abstand angefahren. Am Wochenende meist in stündlichem Abstand. Wem die Wanderung (knapp 16 km) zu lang ist, kann zwischendurch mit dem Schiff nach Einruhr zurück fahren.

Nach 11 km kamen wir am Paulushofdamm an und genossen dort die Aussicht über den Rursee auf Rurberg. Der Rursee dient der Wasserregulierung der Rur und nicht der Trinkwassergewinnung. Daher ist hier Wassersport erlaubt, was wir sofort an der grossen Anzahl der anliegenden Segelboote erkennen konnten. Nach Überquerung des Dammes ging es auf der anderen Seeseite zurück nach Einruhr.

Unterwegs begegneten wir zahlreichen Anglern bzw. konnten sehen wie diese ihre Ruten in der See warfen. Offensichtlich muss es dort einiges an Fischen zu fangen geben. Für uns gab es keinen Fisch sondern nur die mitgebrachten Brote und etwas Obst zum Mittagessen auf einer Bank mit Seeblick.

Als wir zurück in Einruhr ankamen, war der Parkplatz voll belegt und es war deutlich mehr Betrieb als bei unserem Start am Morgen. Wir liefen gleich ein nahes Cafe an und versüssten uns Cafe bzw. Cappuccino mit einem schönen Stück Kuchen. Nach knapp 16 km hatten wir uns dies redlich verdient.


Mein Fazit : Aussichtsreiche Wanderung auf meist breiten Wegen. Häufig im Halbschatten und meist nah am Wasser, daher auch für heiße Tage sehr gut geeignet.

 

 

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