Rheinland-Niederrhein Wandern

Runde im Stinderbachtal bei Düsseldorf

Kleines Paradies in Großstadtnähe

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 2 Minuten, 21 Sekunden

   Aus dem Tal hinaus auf die umgebenden Höhen

Ein schöner herbstlicher Sonntagsspaziergang …

Gelaufen am        :
2019-11-24 (Sonntag)
Start                     :
12:00
Streckenlänge     :
8.4 km
Steigung              :
155m (↓↑)
Eingabe f. Navi   :
Wanderparkplatz Stindermühle(bei Google-Maps)
Parken                 :
GPX Track            :

Richtig garstig war das Novemberwetter in der letzten Zeit. So lag unsere letzte Wanderung nun auch schon 2 Wochen zurück. An einen Ausflug in das Bergische land oder die Eifel wollten wir gar nicht denken, ist wohl alles zu matschig dort.

Zum Glück hatte ich gerade den Wanderführer „25 Wanderungen rund um Düsseldorf“ wieder entdeckt. Die dortige Nr. 4 las sich recht viel versprechend, wurde von uns aber etwas modifiziert.

Als Ziel gaben wir die Stinderbachmühle, bzw. deren Wanderparkplatz ein. Auf dem Weg dorthin kamen wir schon an diversen anderen Parkplätzen vorbei und es war absehbar, daß wir im „Zielgebiet“ nicht alleine unterwegs sein würden. Schließlich war das Wetter an diesem Sonntag vom Feinsten und so wollten alle einfach nur eines : RAUS, RAUS !

Also parkten wir einen Parkplatz früher und wandert knapp 500 m zur Mühle. Der Parkplatz dort war dann auch tatsächlich voll und wir hätten dort nichts mehr bekommen. An der Mühle gab es einen schönen Teich in dessen Wasser sich die herbstlich geschmückten Bäume spiegelten.

Hinter der Mühle mit ihrem Ausflugslokal ging es rechts in das Stinderbachtal dem wir für einige Kilometer folgten. Der Wanderweg war naturbelassen und trotz der zuvor recht feuchten Wetterlage gut begehbar und überhaupt nicht matschig. Nur wegen des mit feuchtem Laub bedeckten Wurzelwerkes mußte man schon etwas aufpassen um sich nicht auf den „Allerwertesten“ zu legen.

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Unterwegs begegneten uns viele Mittwanderer. Auffallend waren die Hundeclubs die dort unterwegs waren. Uns kamen mindestens 5 Gruppen mit jeweils etwa 10 bis 15 Windhunden entgegen. Ein Dame meinte etwas von einer Windhundrennbahn. Aber die Tiere waren alle sehr brav und wußten sich ausgezeichnet zu benehmen.

Wer sich die Bilder etwas genauer anschaut der wird auf einigen eine ältere Dame von hinten sehen. Die war mindestens Ende 70 und mit einer Handtasche unterwegs. Sie überholte mich jedes mal wenn ich zu einem Foto stehen blieb. Am Ende des Rundweges kam sie uns dann nochmal entgegen und ich sagte Ihr das sie nunmehr wohl über 8 km gelaufen sei. „Na, da bin ich dann ja einiges gelaufen bis ich an meinem Wagen ankomme !“. Super, da habe ich ja hoffentlich gute Chancen noch ein Weilchen weiter zu wandern.

Mein Fazit : Für einen Sonntagnachmittag im November eine ideale Wanderstrecke, es sei denn man möchte länger und einsamer unterwegs sein.

 

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  1. Das Stinderbachtal habe ich für den Herbst/Winter auf der Liste. Ob es was wird, mal sehen. Vor Jahren war in in der Woche dort und fand es sehr schön. Himmel, demnächst wandere ich nur noch wann ich will. Rente ich doch was Feines. 😉 nie wieder überlaufene Wege, wenn ich es nicht will.

    • Helmut Wegmann

      Das mit der Rente hat was für sich. Ich wandere seit 4 Jahren nur noch bei schönem Wetter und bin nicht mehr auf das Wochenende angewiesen. Für Herbst/Winter ist das Stinderbachtal genau das Richtige.

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