Bergisches Land Leichlingen Nordrhein-Westfalen Wandern

Leichlinger Obstweg mit Verlängerung zum Wipperkotten

Im Winter nur mit Matsch-Einlagen

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 10 Sekunden

   Informative Tafeln gibt es auf dem Obstweg

Vor nun schon 9 Jahren wanderten wir diese Strecke zum ersten Mal. Damals noch mit meinem Garmin 62s als Wander-Navi. Auch dieser Blog existierte damals noch nicht, schließlich gehörten wir da noch zur werktätigen Bevölkerung.  Die Route stammte aus dem Wanderführer von Dumont Wandern im Bergischen Land. Den gibt es, obwohl nun auch schon 9 Jahre alt, immer noch.

Gelaufen am        :
2022-01-30 (Sonntag)
Start                     :
11:45
Streckenlänge     :
10.5 km
Steigung              :
250 m (↓↑)
Eingabe f. Navi   :
Leichlingen,Rewe (bei Google-Maps)
GPX Track            :
Parken                 :

Die Wanderung ist zum größten Teil mit dem Leichlinger Obstweg identisch, erweitert diesen aber um einen schönen Streckenabschnitt an der Wupper. Wir starteten am Parkplatz des REWE-Supermarktes der am Wochenende nicht geschlossen ist.

Auf dieser Strecke wollte ich noch mal die Eignung der Snapbridge App von Nikon zur Übertragung von GEO-Koordinaten auf meine Kamera testen. Neben meinem neuen 24-120 mmm Zoom hatte ich noch mein WW-Zoom (14-30 mm Z Nikkor) und mein Reisestativ dabei.

Auf dem ersten Teil des Obstweges waren zahlreiche Wanderer unterwegs. Schließlich war das Wetter einige Tage eher bescheiden gewesen und die 10 Tages-Prognose war schon fast deprimierend. Aus dem Ort heraus geht es zunächst recht steil bergauf ohne aber allzu matschig zu sein, das Wasser läuft hier gut ab da es recht steil ist.

Hinter Hülstrunk bogen die meisten Wanderer ab, z.B. nach Kradenpuhl. Kurz vor Scheid merkten wir dann warum. Der Weg war auf einer Länge von ca. 20 m so matschig das man mit festen Wanderstiefeln gerade so durchkam. In Scheid verließen wir dann den Obstweg um zunächst am Waldrand entlang bis Altenhof zu wandern. Von dort ging es dann schnurstracks geradeaus in Richtung Wupper.

 
Unterwegs auf dem Obstweg in Richtung Hülstrung
Blick auf Kradenpuhl
Gut Nesselrath
Alles voll geparkt von Wanderern und Spaziergängern
Zwischen Altenhof und Wupper

Die Wupper überquerten wir auf der im letzten Jahr fertiggestellten, neuen Straßenbrücke. Die Seitenstraßen bzw. Wege waren alle mit parkenden Auto zu gestellt. Am Wochenende ist dies leider üblich. Zum Glück verteilten sich die zahlreichen Spaziergänger auf den diversen Wanderwegen. Vorbei an der Haasenmühle (kann empfohlen werden) wanderten wir entlang der Wupper auf dem asphaltierten Weg bis zum Restaurant Wipperaue. Dieses hat die letztjährige Flut nicht überstanden und wurde von den Betreibern aufgegeben. Eine besseres Schicksal ereilte den Wipperkotten, der mit viel Aufwand wieder restauriert wurde.

 
Kurz hinter dem Wipperkotten
Spiegeleien in eine toten Seitenarm der Wupper
Pfützen auf unserem Wanderweg
Sitzgelegenheiten gab es reichlich

In Friedrichsaue, das dortige Restaurant hatte schon vor der Flut in 2018 seine Pforten geschlossen, überquerten wir die Wupper auf einer Fußgängerbrücke. Nach ca. 300 m entlang des Flusses wanderten wir bergauf und erreichten hinter Leysiefen die Wupperhöhen. Diesen Weg nahmen die wenigsten Wanderer, die meisten blieben unten im Tal.

Bei Dierath kamen wir erneut auf den Obstweg zurück. Eine kleine Matschstrecke, die gemeinerweise auch noch etwas Gefälle hatte, ließ sich zwischen Dierath und Bergerhof nicht vermeiden. Es war Vorsicht angesagt um nicht die Kontrolle über die Füße zu verlieren.

Von Bergerhof aus ging es dann auf uns bekannten Wegen zurück in den Ort zu unserem Wagen am REWE-Supermarkt. Die Bilder hatte ich alle mit dem 24-120-er Objektiv gemacht. Mein WW-Zoom kam genau so wenig zum Einsatz wie das Stativ. Obwohl das ein oder andere Motiv dies erfordert hätte. Dessen Aufbau hätte aber wohl (zu Recht) die Geduld meiner Begleitung überfordert.

Fazit : Wie schön muss das erst im Frühling sein !! Die Strecke ist sicherlich eine der schönsten Wanderungen in der Umgebung von Leichlingen.

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Natürlich sind wir auch den Obstweg alleine auch schon mehrfach gelaufen. Die Strecke ist dann allerdings nur 8.7 km lang, Am Wochenende wird es im Frühling voll.

– Rund um den Wipperkotten

Wenn man ohne rauf und runter wandern möchte so ist man hier genau richtig. Die Strecke verlauft auf 12.3 km beiderseits der Wupper. Auch hier ist es am Wochenende oft recht voll.

– Rund um die Haasenmühle und am Wipperkotten.

Hier wandert man auf den Wupperhöhen der Solinger Seite. An Wochentagen kann man die Runde auch an der Haasenmühle starten, dann bekommt man dort noch einen Parkplatz.

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