Europa Wandern

Auf dem Algunder Waalweg oberhalb der Etsch

Hier wird man nicht einsam ....

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 2 Minuten, 36 Sekunden

   Burg Tirol

Für unseren zweiten Wandertag in Schenna hatten wir uns den Algunder Waalweg ausgesucht. Den Track entnahm ich dem Rother Wanderführer Meran und Umgebung. Mein aufgezeichneter Track gab 622 Höhenmeter an was wohl doch etwas übertrieben ist. Knapp 400 dürften realistisch sein.

Gelaufen am        :
2022-08-30 (Dienstag)
Start                     :
10:35
Streckenlänge     :
9,2 km
Steigung              :
622 (??) m (↓↑)
Eingabe f. Navi   :
Dorf Tirol (bei Google-Maps)
GPX Track            :
Parken                 :

Wir führen mit dem Wagen von Schenna nach Dorf Tirol. Im Ort parkten wir am ersten größerem Parkplatz den wir sahen und zahlten dort ca. 8 Euro für 4 Stunden. Die Rundwanderung starteten wir dann von dort im Uhrzeigersinn.

Der Weg führte uns etwas unterhalb des Ortes durch das Obstanbaugebiet. Der Leichlinger Obstweg ist nichts dagegen. Hier wachsen die Äpfel zu dem heran was wir aus unseren Supermärkten kennen. Auch Trauben und Maronen begegneten wir.

Blick in das Etsch-Tal

Die Apfelplantagen werden alle künstlich bewässert und das schon seit langer Zeit. Die natürlichen Niederschläge hier sind insbesondere im Sommer nicht ausreichend. Daher wurden Bewässerungskanäle angelegt in denen das Wasser aus den Bergen auf flachen Strecken oberhalb der Anbaugebiete entlang geführt wird. Die Wege entlang dieser kleinen Kanäle werden als Waalwege bezeichnet.

Die Bezeichnung Waaler steht für „Wasserhüter“ und die neben dem Kanal verlaufenden Wege waren früher dem Waaler zur Wartung des Kanals vorbehalten. Dem ist heute nicht mehr so.

Wegen der schönen Aussicht, der geringen Steigung und dem lieblich dahin plätscherndem Nass erfreuen sie sich hoher Beliebtheit bei den Touristen. Der Algunder Waalweg ist in dem WF als besonderer Top-Tip hervorgehoben. Dementsprechend voll war es denn auch.

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Die Waalwege sind naturgemäß eigentlich Streckenwanderungen. Unser Rundwanderungs-Track verließ dann oberhalb von  Algund den kleinen Wasserlauf und bog rechts ab um wieder nach Tirol zurück zu gelangen. Über einen mit Steinen ausgelegten Weg ging es steil nach oben. Die Wegbezeichnung war schon fast lautmalerisch. Ochsentod nannte sich dieses Teilstück.

Nun denn, wir überlebten es Schweiß gebadet, denn mittlerweile war es auch noch recht heiß geworden. Von dem Obstanbaugebiet aus hatten wir Burg Tirol nur aus der Ferne von unten bewundert. Nach unserem Anstieg führte uns der Weg oberhalb der Burg vorbei. Für eine sich sicher lohnende Besichtigung des dortigen Museums waren wir zu erschöpft. Das wäre Thema für einen weiteren Besuch in Dorf Tirol.

Auch die Touri-Meile in Dorf Tirol ließen wir aus und folgten dem Track unterhalb des Ortes. Er führte uns praktisch direkt zurück zu unserem Parkplatz

Fazit : Schöne Wanderung mit toller Aussicht auf das Etsch-Tal. Aber leider recht überlaufen.

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