Bergische Streifzüge Bergisches Land Nordrhein-Westfalen Wandern

Fachwerkweg in Ruppichteroth

Es summt und brummt und manchmal piekt es ...

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 2 Minuten, 48 Sekunden

   So schön ist's im Bergischen

Von den Bergischen Streifzügen habe ich nun schon einige erwandert und „bebloggt“. Ich möchte die alle mal laufen, allerdings sind einige dabei  bei denen sich die Anfahrt wegen ihrer kurzen Strecke von Leichlingen aus nicht lohnt.

Gelaufen am        :
2018-07-04 (Mittwoch)
Start                     :
08:40
Streckenlänge     :
11.8 km
Steigung              :
270 m (↑↓)
Eingabe f. Navi   :
Ruppichteroth, Sankt-Florian-Straße (bei Google-Maps)
GPX Track            :
Parken                 :

Der Fachwerkweg in Ruppichteroth hingegen ist 11 km lang und 62 km entfernt. Er sollte für heute mein Ziel sein. Ich fuhr um 7 Uhr 30 los und war 1 Stunde und 5 Min unterwegs. Der Hauptschwung vom Berufsverkehr war offensichtlich schon vorbei und ich kam glatt durch.

Das letzte Stück im Waldbröhltal fand ich landschaftlich sehr schön. Allerdings wimmelte es dort vor Blitzern. Mit einem derartigen Teil hatte ich neulich im Oberbergischen Kreis schon mal das Vergnügen, was mir dann Post vom Landrat einbrachte …..

 
Fachwerkhaus in Ruppichteroth
Am Ortsausgang von Ruppichteroth
Fachwerkhäuser in Ruppichteroth

Einen Parkplatz fand ich am Friedhof in Ruppichteroth. Der für die Wanderung eigentlich vorgesehene Parkplatz war vollständig belegt. Ich zog durch den Ort und machte einige Bilder von den Fachwerkhäusern. Ein Mann mit zwei Kindern hatte den gleichen Weg. Der Junge unterhielt sich mit seinem Vater in einer Sprache von der ich nicht ein Wort verstand. An einem Kindergarten gab er das kleinere Mädchen, welches mich freundlich anblinzelte, ab. Ich frug den Jungen was das denn für eine Sprache sei. Er sagte mir das er aus dem Irak käme. Seit drei Jahren sei er schon in Deutschland. Ein aufgewecktes Kerlchen war er.

Den Ort verließ ich schon bald und mein Weg führte mich überwiegend durch diverse Felder und nur wenig Wald. Nach etwa 2 Kilometern tauchte rechterhand ein ganzer Wald an Satellitenschüsseln auf. Einige davon hatten locker 5 m Durchmesser. Die gehörten alle der Firma CeTel, die von Ruppichteroth aus weltweit ihre Dienste für satellitengestützte Kommunikation anbietet.

Nach den Satellitenschüsseln ging es zunächst noch etwas übers Feld. Danach nahm dann aber der Waldanteil deutlich zu. Im Wald begegnete mir ein Radfahrer. Das war es dann für die gesamte Wanderung. Außer mir war da keiner unterwegs.

Das Wetter wurde langsam besser, war es zunächst noch deutlich bewölkt, so kam nun immer mehr die Sonne durch. Dies brachte mich dann doch etwas ins Schwitzen, was wiederum zahlreiche Bremsen anlockte. Echt lästig diese Viecher, gestochen haben sie natürlich auch. Am besten : immer in Bewegung bleiben. Das brachte mich dann schon bald nach Lindscheid. Hier gab es wieder zahlreiche Fachwerkhäuser zum fotografieren :

 

Hinter Lindscheid ging es wieder über Feldwege. Oelscheid war die nächste Zwischenetappe. Hier gab es Sonnenblumen und Lavendel voller Schmetterlinge für meine Kamera.

Hinter Oeleroth wird die B 478 und der Waldbrölbach überquert. Auf der Ruppichteroth gegenüberliegenden Talseite ging es dann zurück. Schon bald war in der Ferne der Kirchturm des Ortes zu sehen. Er war das Ziel, denn dort hatte die Wanderung begonnen.

Nach knapp 3 Stunden kam ich am Auto an und startete die Rückfahrt. So langsam war es immer schwüler geworden, so das ich die Scheibe runter kurbelte um meinen Arm etwas rauslehnen zu können. Doch plötzlich, huch was war denn das ?? Es begann zu regnen, zwar nur kurz aber es hätte gelangt um mich zu durchnässen. Glück gehabt !!!

Mein Fazit : Abwechslungsreiche Wanderung in überwiegend offenem Gelände. Unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeiten.

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