Nordrhein-Westfalen Siegerland Wandern

Herchen an der Sieg Schön ist's im Siegerland !

Laubbedeckter Waldweg

3 3/4 Stunden Rundwanderung an der Sieg.

Gelaufen am        :
2018-11-14 (Mittwoch)
Start                     :
10:08
Streckenlänge     :
13.3 km
Steigung              :
300 m (↑↓)
Link zu GPSies    :
GPS-Download   :
Eingabe für Navi :
Herchen, Bahnhof (bei Google-Maps)
Parken                 :
Animation          :

 

Bahnhof in Herrchen

Es war Mittwoch, da hatte Petra abends Yoga und so mußte ich meine heutige Wanderung alleine machen. Aus Wanderungen für die Seele, Bergisches Land hatte ich mir die Nr. 12 rausgesucht. Die beschreibt eine gut 13 km lange Rundwanderung bei Herchen an  der Sieg. Das ist zwar von Leichlingen aus eine ganze Ecke zu fahren (ca. 74 km), aber das Siegerland soll ja sehr schön sein …  

Ich machte mich schon früh los und fuhr über A3 – A560 und dann die L333 entlang durch das Siegtal. Die Strecke an der Sieg ist sehr schön und definitiv besser als die vom Navi vorgeschlagene Route über A3-A4. Diese nahm ich später für die Rückfahrt. Um 10 Uhr kam ich in Herchen am Bahnhof an und fand auf den P+R Platz auch noch einen Parkplatz.
Das Wetter war noch nicht so dolle. Ob die Gegend hier wohl ein Nebelloch ist (?) fragte ich mich. Nun denn, ich machte mich auf und startete die Runde im Uhrzeigersinn.

Vorgarten-Rosen in November

Mein Weg führte mich schon bald von der Strasse weg, links den Berg rauf und an einem Schulzentrum vorbei in den Wald hinein. Der Weg war gut ausgeschildert und ich folgte dem grossen K des Westerwaldvereins welches den „Kölner Weg“ kennzeichnete. Dieser ging im Wald oberhalb der Sieg entlang. Durch das lichter werdende Blätterdach konnte ich gelegentlich den Fluss erkennen.

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Der schmale Pfad war komplett mit Laub bedeckt. Unter dem Laub verbargen sich Wurzelwerk und gelegentlich auch glatte, rutschige Steine. Also : Vorsicht Helmut !!
Ein erster Aussichtspunkt war die Düsseldorfer Hütte mit schönem Blick auf Herchen. Offensichtlich waren dort gelegentlich auch Zecher unterwegs. Sie hatten mir eine halbe Wodkaflasche da gelassen. Ich machte jedoch keinen Gebrauch von dem freundlichem Angebot.  😆

Das Wetter wurde mit der Zeit besser und die Sonne schien langsam durch den Hochnebel hindurch. Dadurch wurde die Aussicht auf die Sieg und den Ort Herchen noch schöner :

Schon bald ging der Weg bergab ins in das Tal. Vorbei an einem Thing-Platz der seitens der Nationalsozialisten für ihre Versammlungen benutzt worden war, kam ich in Ausläufern von Herchen an.  Ich mußte aber gleich wieder langsam den Berg rauf nach Gerressen, einem kleinen Örtchen auf der Hochebene. Hinter diesem Ort konnte ich eine herbstliche Fernsicht über das Bergische Land genießen.

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Unterwegs war hier niemand. Keine Wanderer, niemand, keine Menschenseele. In Gerressen wurde ich erstaunt von einem Anwohner angeschaut. „Na hier kommt wohl selten jemand vorbei !“ sprach ich ihn an. Er meinte : „“Nein, nein nur die Woche über. Am Wochenende fallen viele Wanderer aus Köln oder Bonn hier ein. Die kommen dann alle per Bahn nach Herchen und laufen von dort über den Siegsteig.“ meinte er. Da muss wohl was dran sein, denn der Weg war gut gekennzeichnet und auch Bänke gab es genügend.

Hochsitz auch für Fotografen ?
Unten fließt die Sieg

Auf der weiteren Etappe wechselten sich Wald und offenes Gelände miteinander ab. Die Feldwege waren überwiegend asphaltiert und die Waldwege wurden breiter und weniger rutschig als auf dem Höhenweg oberhalb der Sieg. An einer Stelle gab es einen Hochsitz mit phänomenaler Aussicht. Den mußte ich natürlich für ein Foto ersteigen :

Panoramablick vom Hochsitz aus

Nach einem weiteren Kilometer nutzte ich eine Bank mit Fernsicht für ein kleines Päuschen. Danach ging es dann endgültig hinab in das Tal an die Sieg. Nach einem kurzen Fotoabstecher an den Fluss lief ich auf dem asphaltierten Fuß- / Radweg im Tal zurück nach Herrchen.

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Wegen der Siegschleife im Ort konnte ich noch zweimal den Fluss über eine Brücke überqueren. Das zweite mal war es eine Eisenbahnbrücke. Gerne hätte ich dort einen Zug fotografiert. Leider kam der erst als ich wieder am Bahnhof, dem Ausgangspunkt meiner Rundwanderung, war.

Für den Rückweg folgte ich den Anweisungen meines Navis, das mich über Much und Rupichteroth bei Overath auf die A4 brachte. Das war eine ziemliche Gurkerei. In Leichlingen kam ich viel später als geplant an, aber incl. An- und Abreise ist diese Wanderung halt fast schon ein Tagestrip und nicht an einem Vormittag zu machen.

Mein Fazit : Eine sehr schöne Wanderung. Aber Vorsicht : auf dem Sieghöhenweg kann es zu dieser Jahreszeit recht rutschig sein.

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