Eifel Nordrhein-Westfalen Wandern

In der Eifel bei Nideggen

Durch lichte Eichenwälder mit schönen Aussichten in das Rurtal.

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 39 Sekunden

   Blick in das Rurtal von einem der zahlreichen Aussichtspunkte

Für ca. 5 Stunden unterwegs an der Rur mit Burgbesichtigung in Nideggen.

Gelaufen am        :
2019-06-16 (Sonntag)
Start                     :
15:15
Streckenlänge     :
12.3 km
Steigung              :
367 m (↑↓)
GPX Track            :
Eingabe f. Navi   :
Freibad Abenden (bei Google-Maps)
Parken                 :

Wenn ich so auf meine Wanderkarte schaue, so konzentrieren sich mein Strecken dort naturgemäß stark auf das Bergische Land. Die Eifel ist derzeit nur mit 7 Einträgen vertreten. Zu den „Eifel-Zielen“ die von uns zu Hause (Leichlingen) noch gut an einem Tag „hin-und-zurück“ erreichbar sind, zählt das Gebiet an der Rur.

Aus meinem Rother Eifel Wanderführer sollte es für diesen Sonntag die Nr. 5 Zur Burg Nideggen sein. Da es derzeit abends lange hell ist, beschlossen wir erst später los zu fahren. So kamen wir erst gegen 14 Uhr in Abenden (einem unten im Tal, an der Rur gelegenen Ortsteil von Nideggen)  an unserem Parkplatz an.

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Die Strecke durch den Ort war nur kurz. Es gab aber viele Blumen in Vorgärten und auch eine wilde Blumenwiese war zu bewundern. Da mußte ich natürlich mit meiner Kamera aktiv werden. Später, wieder zu Hause, versuchte ich dann raus zu bekommen was ich da fotografiert hatte.

Die Wilde Malve wurde von Flora Incognita anhand der Blüte sofort zugeordnet. Bei der unbekannten Blüte gelang dies nicht direkt und ich wurde nach einem Bild des Blattes gefragt. Da ich die Zuordnung zu Hause am PC machte und ich vor Ort kein Blatt fotografiert hatte, bleibt die Pflanze für mich unerkannt.

In Abenden überquerten wir die Rur auf einer kleinen Brücke. Ich war erstaunt das in dem Fluss so viel Wasser drin war. Das war deutlich mehr als derzeit zu Hause in der Wupper. Wir machten die Rundwanderung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn. Daher ging es gleich hinter dem Ort links den Berg hinauf in einen lichten Eichenwald.

Diesen Eichenwald sollten wir auch so bald nicht wieder verlassen. Geschätzt 90-% der Wanderung verliefen durch den Wald. Zwischendurch gab es einige Aussichtspunkte an denen man einen schönen Ausblick auf das Tal der Rur geboten bekommt. An einem davon machten wir eine kleine Pause und verzehrten dabei unsere mitgebrachten Brote.

Interessant waren die im Wald liegenden Felsformationen die dort Effel genannt wurden. In der Jugendherberge von Nideggen waren viele jüngere Leute untergebracht die wohl offensichtlich zum Klettern hierher gekommen waren. Aber auch einige Mountainbiker kamen uns entgegen geprescht. Dem Zustand der Wege nach zu urteilen fuhren die überall kreuz und quer, hin und her. Ach, überhaupt die Wege : es gab hier so viele, das man leicht die Orientierung verlieren kann. Da auch die Genauigkeit des vorgegebenen Tracks zu wünschen übrig ließ, hatte ich permanent mein Handy in der Hand um auf der Spur zu bleiben. Wir waren da nicht alleine. An mehreren Wegkreuzungen mit z.T. bis zu 5 Abzweigungen standen ratlose Wanderer herum, die sich fragten : Welcher Weg ist es denn jetzt ?? Ich sage dazu nur : Manchmal ist weniger mehr. Leider kommt noch hinzu das wohl manche Zeitgenossen meinen eine Abkürzungen nehmen zu müssen. Das trägt noch weiter zum Zertrampeln der Natur bei.

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Nach etwa 5 km kamen wir auf Burg Nideggen an. Dort gibt es ein Burgmuseum das aber bereits um 16 Uhr 30 schließt. Wir besichtigten also den noch zugänglichen Teil mit dem Pallas und einem Turm und zogen dann weiter in den Ort. An dem sehr schönen Markplatz stoppten wir am Cafe Dohmen. Der Kuchen dort war sehr lecker und kann nur weiter empfohlen werden. Wie spät es schon geworden war merkten wir erst, als die sehr nette Bedienung des Lokals so langsam anfing die Sachen an den Nachbartischen einzupacken. Es war schon 18 Uhr und für uns wurde es auch langsam Zeit den Rückweg an zu treten.

Es ging noch ein kurzes Stück durch Nideggen und dann begann der Abstieg in das Tal der Rur. Dabei gab es wieder das dort übliche Gewirr an Wegen durch den Wald und wir mußten aufpassen uns nicht zu verlaufen.

Unten angekommen, wurde es dann wieder einfacher. Wir blieben auf einem Weg der im Tal meist am Waldrand entlang zurück nach Abenden führte. Unterwegs konnten wir an einer Stelle noch die Burg von unten betrachten.

In Abenden angekommen machten wir uns gleich auf die Rückfahrt. Das mit dem späten Beginn der Wanderung hatte uns zwar die Besichtigung des Burg Museums gekostet, dafür hatten wir aber keinen Stau weil alle anderen schon zu Hause waren.

Mein Fazit : Überwiegend geht es durch lichten Eichenwald  mit tollen Aussichten zwischendurch. Insgesamt bietet die Wanderung aber wenig Abwechslung.

 

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