Rheinland-Niederrhein Wandern

Auf dem Werwolfweg in Bedburg

Allein wegen des Schlosses in Bedburg lohnt es sich ....

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 31 Sekunden

   Schwäne auf der Erft in Bedburg

Ca. 3 Stunden Rundwanderung entlang der Erft, auf breiten Waldwegen und auf innerörtlichen Wegen.

Gelaufen am        :
2019-08-21 (Freitag)
Start                     :
08:45
Streckenlänge     :
10.2 km
Steigung              :
60 m (↑↓)
Eingabe f. Navi   :
Parkplatz Alt Kaster (bei Google-Maps)
Parken                 :
GPX Track            :

Es war die letzte Ferienwoche in NRW und das Wetter zeigte sich von seiner allerbesten Seite. Für mich hieß das : Wandern geht auch auf der anderen Rheinseite. Aus dem Führer Wanderungen für die Seele, Rhein, Ahr & Erft suchte ich mir die Nr. 11 aus. Die ist weitgehend identisch mit dem Werwolf Wanderweg.

Die 62 km von Leichlingen aus fuhr ich in gut 45 Min., ich kam also glatt auf der A1 über die Leverkusener Brücke. Dort wurde ganz schön gebuddelt und so langsam konnte ich erste Fortschritte erkennen. Na, wenn nächste Woche die Ferien vorbei sind wird das mit dem Verkehr dort wohl nicht mehr so entspannt ablaufen.

In Kaster (Ortsteil von Bedburg) parkte ich an den Sportanlagen und startete die Runde im Uhrzeigersinn. Der Werwolf Weg ist sehr schön mit Info Tafeln bestückt und man sollte sich die Zeit nehmen die zu lesen (geht aber auch in dem zitierten Wanderführer oder auf dem oben angegebenen Link).

Durch einen Park ging es entlang der alten Stadtmauer zur Burgruine von Kaster und danach durch den Wald entlang der Erft. Leider bekam ich den Fluss nur relativ wenig zu sehen da die Wanderung überwiegend im Wald stattfand. Auf den waldfreien Passagen hatte ich einen weiten Ausblick über die Kappes Felder, auf Windräder und einige dampfende Stromfabriken.

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Sehr schön war es am Kasterer See. Hier lockte eine Bank in der Sonne zum Verweilen und ein üppiges Blumenbeet wollte fotografiert werden. Das machte ich dann auch und konnte dabei beobachten wie sich der ein oder andere vorbei ziehende Hund in die Fluten stürzte, meistens begleitet von den Rufen der jeweiligen Herrchen : „Nein, komm raus da !“.

Der schöne Morgen wurde von zahlreichen Gassi-Gehern, Joggern und Radfahrern genutzt um die Sonne zu begrüßen. Es war hier schon deutlich mehr los als bei meinen letzten Touren im Bergischen Land. In Bedburg angekommen überquerte ich erneut die Erft. Hier gab es eine kleine Staustufe an der sich einige Schwäne tummelten. Der Ort selbst hat noch eine schöne Kirche mit einem Marktplatz davor an dem es einige Lokale mit Außengastronomie gibt.

Hinter dem Restaurant Bella Vista solle der der Weg zwischen zwei Häusern hindurch weiter an der Erft entlang gehen und zum Schlosspark führen. Auf meiner Open Street Map ist dort auch ein Pfad verzeichnet. Derzeit war dort aber eine Baustelle auf der ein Haus errichtet wurde welches sich mitten auf dem „Weg“ befand. Ich ließ mich davon nicht aufhalten, krabbelte an dem Rohbau vorbei und fand auch den Pfad dahinter. Nach 20 m war dann aber endgültig Schluss für mich. Einige umgestürzte Bäume versperrten den Weg und machten in unpassierbar (siehe Foto). Die lagen auch nicht erst seit gestern da. Also ging ich über die Baustelle zurück zur Strasse und suchte mir anhand der Karte auf meinem Handy einen alternativen Weg zum Schlosspark. Das Schloss in Bedburg wollte ich auf keinen Fall verpassen !! Mein gelaufener Weg ist auf dem zum Download angebotenem Track dargestellt und kann so nachgelaufen werden.

Schloss Bedburg wird halb umschlossen von einem Schlossteich. Es wird auf der Wanderung umrundet. Toll fand ich die Spiegelungen des Schlosses im Teich. Nach dieser sehr schönen Wegstrecke ging es überwiegend entlang der Erft zurück zu meinem Parkplatz.

Mein Fazit : Das Schloss in Bedburg und die Erft haben mir sehr gefallen, aber der Wald im Bergischen Land ist viel schöner.

 

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