Eifel Wandern

Runde zwischen Stausee und Burgberg bei Obermaubach

Rundweg mit Aussichtsturm

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 27 Sekunden

   Obermaubacher Stausee vom Damm aus

Obermaubach liegt am Nordrand der Eifel. Hier bietet sich daher die letzte Gelegenheit die Rur zu einem See zu stauen. Dies wurde dann in den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts getan. Den See und die direkte Umgebung kannte ich noch nicht. Also hieß es nichts wie hin, nachdem ich im Rother Eifel eine passende Wanderung (Nr. 3) gefunden hatte.

Gelaufen am        :
2020-07-29 (Mittwoch)
Start                     :
09:40
Streckenlänge     :
11.6 km
Steigung              :
360 m (↓↑)
Eingabe f. Navi   :
Obermaubach, Parkplatz (bei Google-Maps)
GPX Track            :
Parken                 :

Die Anfahrt von Leichlingen (ca. 1 h 10 Min.) war etwas länglich. Der Anfahrtstermin war aber mit Bedacht gewählt, denn in NRW waren noch Ferien und ich kam daher zügig über die Leverkusener Rheinbrücke. Am Ortseingang von Obermaubach gibt es einen grossen, kostenfreien Parkplatz. Den steuerte ich an und war dort um kurz vor 10 Uhr einer der Ersten.

Vom Parkplatz bis zu dem Staudamm, dem eigentlichen Startpunkt der Rundwanderung, sind es etwa 300 m. Ich wanderte die Runde im Uhrzeigersinn, dabei überquerte ich den Erddamm und machte einige Fotos vom See und den dahinter liegenden Bergen. Am anderen Seeufer verläuft die Wanderung parallel zum Ufer und den Bahngleisen. Die Gleise sind zum Teil gut bewachsen und man meint nicht das dort noch Züge fahren würden. Stimmt nicht, alle halbe Stunde kam ein Triebwagen des „Eifelexpresses“ vorbei.

Der Wanderweg ist zunächst identisch mit dem Radweg der hier lang führt. So begegneten mir auch einige Radler, Wanderer bekam ich keine zu Gesicht. Hinter einem Pferdehof verläßt die Wanderroute den Radweg und überquert die Rur. Auf der anderen Seite geht es deutlich bergauf. Das wäre nichts für Radler.

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Bald ging es aber wieder runter und ich überquerte erneut die Rur. Ich kam an einem gut besuchtem (anhand der Parkplatzbelegung) Pferdehof vorbei und mußte bei dem Örtchen Zerkall zum letzten Mal die Rur überqueren. Danach hießt es dann : rauf auf den Burgberg. Der ist nämlich 400 m hoch. Der Weg ging nur durch den Wald, an einigen Stellen bot sich aber wegen „Borkenkäferrodungen“ ein schöner Fernblick auf Nideggen und seine Burg. Die Steigung war mäßig, aber langgezogen. Oben angekommen bewunderte ich erstmal den Krawutschke Turm von unten.

Nach einigen schlechten Erfahrungen mit wegen Corona bedingten Schließungen von Aussichtstürmen hatte ich zuvor bei der Eifeltouristik angerufen und nachgefragt ob der Turm geöffnet sei. Dies wurde mir bestätigt. Nun denn, kein Wunder : wie man auch auf dem Foto erkennen kann ist der Turm eine offene Metallkonstruktion. Hier pfeift der Wind durch und die Viren werden alle fortgeblasen.

Waldweg nach der ersten Rurüberquerung

Also krabbelte ich rauf und genoss die Aussicht. Auf dem Nachbarbaum kletterte ein Eichhörnchen herum, leider zu weit weg für ein Foto. Der gegenüberliegende Baum entpuppte sich als ein Kirschbaum. Der war genau so hoch wie der Aussichtsturm (13 m). Von der oberen Plattform könnte man Kirschen essen, wenn es denn keine winzigen, wilden Sauerkirschen gewesen wären.

Runter von Turm hieß dann auch runter vom Berg. Der Rest der Strecke ging zunächst durch den Ort Bergstein. Der liegt liegt noch 360 m hoch und hat einen großen Besucherparkplatz für den Turm. Man muß also nicht von ganz unten rauf laufen wenn man die tolle Aussicht sucht. Hinter Bergstein wanderte ich noch ca. einen Kilometer über offenes Feld mit Fernblick. Danach ging es in den Wald und dort nur geradeaus stetig runter. Eine langweile Strecke war das. Auch unten in Ort, in Obermaubach, gab es nicht mehr viel zu sehen und ich steuerte zielstrebig meinen Parkplatz an um pünktlich wieder zu Hause zu sein.

Mein Fazit : Schöne Wanderung mit Aussicht. Ach wenn die Eifel doch nicht so weit weg wäre !!!

 

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