Eifel Nordrhein-Westfalen Wandern

Rundweg um die Kakushöhle

Panoramatour in der Voreifel

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 11 Sekunden

   Auch mit dem Fahrrad kann man die Voreifel erkunden

Zuletzt wanderten wir in Bad Münstereifel. Die Landschaft der Voreifel gefiel uns so sehr, das wir dort wieder hin wollten. Aus meinem Rother Eifel suchte ich uns die Nr. 21 raus. Mit 15 km ist diese Rundwanderung für uns schon recht lang, so daß wir an zwei Stellen eine kleine Abkürzung nutzten und so auf knappe 14 km kamen.

Gelaufen am        :
2020-06-12 (Freitag)
Start                     :
11:00
Streckenlänge     :
13.7 km
Steigung              :
430 m (↓↑)
Eingabe f. Navi   :
Vussem (bei Google-Maps)
GPX Track            :

Der Startpunkt der Wanderung liegt in Vussem, nicht weit von einer Abfahrt von der A61 entfernt. In Vussem gibt es Reste eines alten, römischen Viaduktes über das die Römer Köln mit Wasser versorgten. An dem Viadukt befindet sich ein Wanderparkplatz an dem man die Rundwanderung starten kann. Wir liefen die Runde im Uhrzeigersinn.

Zunächst ging es durch ein kleines Wäldchen bergauf zu einem Höhenrücken. Von dort hatten wir eine tolle Aussicht über die Voreifel. Teilweise konnte man bis in das Rheintal blicken. Das Wetter war bestens, es wehte ein leichter, angenehmer Wind der die langsam ansteigenden Temperaturen vergessen machte.

Bald erreichten wir das kleine Örtchen Eisenfrey. Dort hatte man den Ortsnamen in Form von ca. 4 m hohen Metallbuchstaben auf eine Wiese geschrieben. Ich denke mal das müßte selbst aus der Erdumlaufbahn mit einem geeignetem Tele noch gut lesbar sein.

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Nach Eisenfrey durchwanderten wir Dreimühlen. Das Örtchen besteht im Wesentlichen aus einem sehr großen Bauernhof auf dem man offensichtlich sehr gut Ferien machen kann. Wir sahen einen großen Kinderspielplatz, einen kleinen Streichelzoo, aber auch kleine Pferdeliebhaber dürften hier auf ihre Kosten kommen.

Kurz hinter Dreimühlen gelangten wir zur Kakushöhle. Hier gibt es einen Parkplatz und Gelegenheit für einen kleinen Imbiss. Wir schauten uns die Höhle an, die auch begangen werden kann. Einer von mehreren Wegen führte durch die Höhle mit einem grossen mehreren Meter hohem Innenraum. Beim Verlassen der Höhle mussten wir uns durch eine enge Felsspalte quetschen. Dazu mußte mein Rucksack runter. Etwas fülligere Zeitgenossen nehmen besser den äußeren Weg der um die Höhle herum führt.

Hinter dem Naturschutzgebiet Kakushöhle wanderten wir über offenes Gelände meist am Waldrand entlang zu dem Örtchen Vollem. Hier sahen wir eine gut behörnte Ziege die es sich auf einem kleinen Dach gemütlich gemacht hatte.

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Nach Vollem machten wir von zwei Abkürzungsmöglichkeiten gebrauch. So verzichteten wir auf einen Abstecher zu dem 407 m hohen Eulenberg. Dieser wies zwar ein imposantes, von unserem Weg aus gut sichtbares  Gipfelkreuz aus, aber die Aussicht von dort dürfte sich in Nichts von dem bisher gesehenem unterscheiden. Auch auf den Aufstieg bzw. die Umrundung des Lichtertberges (493 m) verzichteten wir und nahmen gleich den auch ausgeschildertem „short-cut“ in direkter Richtung nach Lorbach.

Hinter Lorbach liegt der Galgennück (471 m), eine mit Gras bewachsen Kuppe unterhalb der es einen mit Eifelblick bezeichneten Aussichtspunkt gibt. Tolle bequeme Bänke hatten die dort. Früher war dies wohl ein Gerichtsplatz an dem das Urteil wohl auch gleich vollstreckt wurde.

Nach einer kleinen Pause auf den tollen Bänken trennte uns nur noch Bergheim vom Ausgangspunkt unserer Wanderung. Auf dem Weg dorthin genossen wir weiter die tolle Aussicht, lediglich ein Blick zurück zeigte die langsam herannahenden, dunklen Wolken die uns aber heute von einem Regenguss verschonten.

Mein Fazit : Aussichtsreiche Rundwanderung die, wenn man in der Voreifel unterwegs ist, nicht verpasst werden sollte.

 

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