Nordrhein-Westfalen Rheinland-Niederrhein Wandern

Rundwanderung an den Süchtelner Höhen

Auf bequemen Wegen durch Wald und Feld

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 2 Sekunden

   Kirche in Dornbusch

Neulich verfolgte ich im TV eine Diskussionsrunde bei der es unter anderem über das Wandern ging. Dabei kam auch zur Sprache, das insbesondere an Wochenenden, gewisse Gegenden übervölkert seien. Es wurde angeregt doch mal am Niederrhein zu wandern. Dort sei es auch sehr schön und meist nicht so voll wie in Eifel, im Bergischen Land etc. etc.

Gelaufen am        :
2021-03-06 (Samstag)
Start                     :
10:00
Streckenlänge     :
14.2 km
Steigung              :
180 m (↓↑)
Eingabe f. Navi   :
Viersen, Stadion Hoher Busch (bei Google-Maps)
GPX Track            :
Parken                 :

In meinem Rother Wanderführer Niederrhein fand ich dann auch was passendes. Die Nr. 37 mit dem schlichten Titel „Süchtelner Höhen“ hatte es mir angetan.

Die Süchtelner Höhen sind mit 90 m die höchste Erhebung im Kreis Viersen. Die erhöhte Lage wurde vor dem 1. Weltkrieg benutzt um dort zwei Wasserhochbehälter anzulegen, die heute als Denkmal erhalten sind.

Petra kurierte immer noch ihren lädierten Rücken, so daß ich alleine starten mußte. Ich machte mich schon früh los und kam glatt ohne Stau etc. nach einer knappen Stunde Fahrt um 10 Uhr am Ausgangspunkt meiner Wanderung an. Zu der Zeit war da noch nicht viel los. Der Parkplatz war so gut wie leer und nur wenige Jogger und frühe Gassi-Geher waren unterwegs.

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Es war recht frisch, dicke Jacke, Schal und Mütze waren für mich Pflicht. Die Pfützen waren größtenteils noch zu gefroren und auch an matschigen Wegstellen war alles noch schön fest. Am Bismarkturm machte ich einen kurzen Fotostop. Das morgendliche Licht war recht ansprechend und die meisten Bilder entstanden in den ersten 1½ Stunden.

Die Süchtelner Höhen werden von zahllosen Wanderwegen durchzogen und ich konnte mein Handy-Navi meist nicht in der Tasche stecken lassen, da ich doch öfters schauen mußte welcher der zahlreichen Wege denn der richtige ist. Auch an Bänken, Rastplätzen und Schutzhütten mangelte es unterwegs nicht.

An der Irmgadiskapelle war ein Fitnesstrainer mit zwei seiner Eleven aktiv und hetzte sie den flachen Hügel rauf und runter. Dabei mußten sie noch eine kleine, selbst aufgebaute Slalomstrecke absolvieren. Viele Mountainbiker vervollständigten das Bild einer sportlichen Einwohnerschaft, die meist in kleinen Rudeln auftrat.

Nach knapp der Hälfte der Wegstrecke erreichte ich das Örtchen Dornbusch. Dort gibt es in einem Nebenort eine bemerkenswert große Backsteinbasilika die schon weitem sichtbar war. Zur Abwechslung führte der Weg hier längere Zeit über offenes Feld mit weiten Ausblicken über das flache Land.

Die letzten vier Kilometer verliefen dann wieder durch den Wald. Zu dem Kreiskriegerdenkmal, so lautet tatsächlich die Bezeichnung, machte ich noch einen kleinen Abstecher. Das Teil muss wohl schon etwa älter sein, denn es wurde nur der Opfer der Kriege bis incl. 1870/71 gedacht. Wenn die gewusst hätten was da noch nachkommt …

Mittlerweile tauchten auch mehr Spaziergänger auf. Die Sonne schien weiter so daß ich Schal und Mütze in den Rücksack stecken konnte. Frisch war es trotzdem noch. Letzten Dienstag hatte ich noch auf einer Bank am Rhein eine Bratwurst in der Sonne genossen. Zum Hinsetzen war es mir heute noch zu frisch. Daher verzehrte ich meine Butterbrote im Wagen bevor ich die staufreie Heimfahrt antrat….

Fazit : Unspektakuläre Strecke auf bequemen breiten Wegen ohne größere Steigungen.

 

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