Übersee Wandern

Teneriffa : Malpais von Guimar

Danach noch zu den Pyramiden von Guimar

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 2 Minuten, 48 Sekunden

   Die Natur erobert das Schlackefeld zurück

Knapp 3 Stunden Rundwanderung an der Ostküste von Teneriffa bei Guimar.

Gelaufen am        :
2019-03-10 (Sonntag)
Start                     :
12:15
Streckenlänge     :
6.5 km
Steigung              :
133 m (↑↓)
Eingabe f. Navi   :
Puertito de Guimar, Calle Isaaac peral (bei Google-Maps)
Parken                 :
Link zu GPSies    :
GPX Track            :

Der Sonntag war unsere letzte Gelegenheit für einen Ausflug bzw. eine Wanderung auf Teneriffa. Am folgenden Montag mußten wir unseren Mietwagen wieder abgeben und am Dienstag ging es zurück nach Hause. Der Wetterbericht sagte dieses Mal für die Ostküste das bessere Wetter voraus. Daher wollten wir den Malpais von Guimar erkunden. Die Rundwanderung ist sowohl bei Komoot als auch auf Unterwegs-Petras Blog beschrieben. Sie startet in Puertito de Guimar. Dort gibt es keine Parkplatzprobleme. So liessen wir es gemütlich angehen und fuhren erst um ca. 11 Uhr in Puerto de la Cruz los. Kurz nach 12 Uhr kamen wir dann in Puertito de Guimar an und starteten unsere Wanderung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn.

Malpais bedeutet so was wie „schlechtes Land“. Dieses entstand bei einem Vulkanausbruch des Montana Grande. Der kleine Vulkan liegt heute etwa 2 km von der Küste entfernt. Bei dem Ausbruch vor 10 000 Jahren schob er seine Lavamassen bis zum Meer. Die ganze Gegend ist heute ein Naturschutzgebiet, zu Recht wie ich meine.

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Für knapp 3 km wanderten wir zunächst entlang der Küste. Rechts hatten wir die Brandung als Blickfang und links gab es Lavafelder die langsam von der Natur zurück erobert wurden. Erstaunlich wie viel dort wuchs. Der Weg war gut markiert, ein Navi wäre nicht unbedingt erforderlich gewesen.

Candelaria im Hintergrund

Kurz nachdem wir den Küstenweg verlassen hatten (er geht weiter in Richtung Candelaria) machten wir an einem kleinen Mäuerchen Pause. Hinter uns standen einige Büsche und Kakteen. Schon bald fing es da an zu rascheln und wir bekamen Besuch von einigen Eidechsen. Die hatten keine grosse Scheu und wollten auch ihren Anteil an unserer Brotzeit haben. Erstaunlich wie schnell die davon flitzen wenn sie von uns ein Bröckchen abbekamen.

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Nach unserer Pause marschierten wir in einem Bogen zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs ging es noch durch eine sandige Gegend. Laut einer  Informationstafel wurde der Sand vom Wind herangetragen. Nach 3 Stunden entspanntem Wandern kamen wir wieder an unserem Wagen an.

Eidechse bei unserer Mittagspause

Da wir schon mal in der Gegend waren besuchten wir noch die Pyramiden von Guimar. Zunächst stärkten wir uns noch mit einem Kaffee im Museumsrestaurant bevor wir die Besichtigungsrunde starteten. Die Ausstellung ist zum grössten Teil dem Lebenwerk von Thor Heyerdahl gewidmet, der hier in Guimar an den Pyramiden „gegraben hat“. Wie sich aber später heraus stellte, sind die Pyramiden im 19 Jahrhundert entstanden und nicht von den Guanchen oder gar noch früher entstanden.

Zu dem Gelände gehört auch noch ein schöner Park und einige Sonderausstellungen die wir aber nicht alle besuchten. Statt dessen stoppten wir noch im Museumsshop wo Petra noch einige Reisemitbringsel erstand.

Pyramiden von Guimar

Die ursprünglich noch geplante Besichtigung der Basilika von Candelaria ließen wir ausfallen, da es mittlerweile doch schon etwas spät war. Hierfür hätten wir früher losfahren müssen….


Mein Fazit : Sehr schöne, kurze Wanderung in toller Umgebung. Kann gut mit den Pyramiden von Guimar kombiniert werden.

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