Ruhrgebiet Wandern

Unterwegs in den Parks von Dortmund

 Ganz schön was los am 1. Mai

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 29 Sekunden

   Fast könnte es Lohengrin sein ....

4 ½ Stunden Rundwanderung im Rombergpark, im Westfalenpark und im Stadtwald mit diversen Pausen.

Gelaufen am        :
2019-05-01 (Mittwoch)
Start                     :
13:30
Streckenlänge     :
13.0 km
Steigung              :
keine Steigung
Eingabe f. Navi   :
Dortmund, Romberg Park (bei Google-Maps)
GPX Track            :

Der 1.-Mai ist halt nun mal Wandertag. Nur wohin dieses Jahr ? Beim Frühstück erzählte Petra was von schönen Parks in Dortmund. Als gebürtiger Hesse kannte ich die natürlich nicht. Aber ich erinnerte mich an einen Wandervorschlag im Rother Ruhrgebiet. Die Nr. 47 („Durch Dortmunds schöne Parks„) las sich auch ganz gut und machte einen vielversprechenden Eindruck. Also kopierte ich mir den Track auf mein Handy und das Navi. Ich bin da noch am Vergleichen meiner neuen Handy App MapOut mit meinem GPSmap 62s.

Der Wetterbericht und ein Blick aus dem Fenster sagten eher diesiges Wetter vorher mit sonnigen Lichtblicken ab 13 Uhr. Also konnten wir uns Zeit lassen. Nach einer Stunde Fahrt über die A1 kamen um 13 Uhr in Dortmund an. Als Ziel für unser Navi hatten wir den Rombergpark angegeben. Das war vom Wanderführer so vorgeschlagen und auch sicherlich ganz vernünftig. Nur waren dort die Parkplätze alle voll und wir wurden schon vor der Einfahrt weiter geleitet. Wir suchten uns also was auf eigene Faust und liefen dann einen zusätzlichen Kilometer bis zum Parkeingang.

Alternativ könnte man auch zum Westfalenpark fahren und dort auf den schier grenzenlosen Parkplätzen sich ein Plätzchen sichern. Man würde dann den Rundkurs halt andersherum laufen.

Wir aber begannen um halb 2 Uhr an unserem Lidl-Parkplatz und liefen die Strecke entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn. Zur Navigation startete ich sowohl den Track auf dem Garmin als auch die Aufzeichnung auf dem Handy. Am Handy schaltete ich zur Schonung des Akkus auf den Flug-Modus und stoppte Bluetooth.

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Im Rombergpark war einiges los, wir waren nicht die einzigen Mai Wanderer. Der Park ist aber wirklich sehr gross, so daß sich das schon bald verlief. Wir umrundeten den Hauptteich und bewunderten die alten Bäume und die Blütenpracht der Azaleen und Rhododendren. Ebenso zahlreiche Gänse, auch mit Nachwuchs, konnten wir beobachten.

Nach unserer Runde im Rombergpark führte uns die Wanderung zum Naturschutzgebiet Bolmke. Das machte auf mich den Eindruck eines Stadtwaldes von Dortmund. Hier war deutlich weniger Betrieb, nur 2-3 Grüppchen mit Bollerwagen kamen uns entgegen. Teile des Weges waren wegen potentiellen Bergschäden gesperrt und wir mußten kreative Lösungen für unsere Route finden.

Hinter dem NSG Bolmke führte uns die Route südlich des Westfalenstadions (sorry : Signal Iduna Arena) durch ein Kleingartengebiet. Nach dem Verlassen der Kleingärten ging es erst über eine Bahnlinie, dann entlang eines grösseren Parkplatzes (in das Stadion gehen 80 000 Leute rein und die meisten kommen mit dem Auto) und dann erreichten wir eine Autobahn die über eine Fussgängerbrücke überwunden wurde.

Anhand des vorgegebenen Tracks aus dem Wanderführer konnte ich erkennen das der Autor des Tracks diesen wohl nur mit der Maus am PC gelaufen ist. Die ca. 200 m lange Rampe für die Fussgängerbrücke fehlte vollständig. Auf der anderen Seite der Autobahn ging es dann erneut über einen Parkplatz zum Westfalenpark.

Die 3,5 Euro Eintritt für den Park lohnen sich wirklich. Es waren natürlich viele Leute da, zumal hier eine offizielle Mai Feier stattgefunden hatte. Es gab zahlreiche Info-Stände, aber auch Würstchenbuden, Grillfeuer etc. etc. Das Wetter war mittlerweile deutlich besser geworden. Aber für eine Besteigung des im Park gelegenen Fernsehturms war es uns immer noch zu diesig. Stattdessen pausierten wir an einer Imbissbude und genossen danach noch einen Kaffee / Cappuccino auf der Terrasse eines Cafes.

Für den letzten Teil des Weges im Park boten sich uns noch andere Alternativen an. Es gab eine Bimmelbahn mit der wir zum Ausgang hätten fahren können. Dieses Angebot wurde im wahrsten Sinne des Wortes noch durch eine Seilbahn getoppt mit der wir über die Köpfe der anderen Besucher hinweg zum Ausgang schweben könnten. Wir aber bevorzugten die Verwendung unsere Füsse, machten aber an einem schönen Teich noch ein kleines Päuschen.

Nach dem Verlassen des Parks liefen wir dann Schnur stracks zurück zu unserem Wagen, wobei wir unterwegs wieder durch eine Kleingarten Kolonie kamen.


Mein Fazit : Schöner Ausflug der eine willkommene Abwechslung zu meinen üblichen Wanderungen bot. Zumindest der Besuch der beiden Parks dürfte sich immer wieder mal lohnen.

 

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  1. So, jetzt war ich auch einmal im Rombergpark und kann mitreden.

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