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Oberuhldingen – Pfahlbauten und Barockkapelle

Das ginge mit dem Fahrrad genau so gut.....

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 2 Minuten, 43 Sekunden

   Pfahlbauten in Oberuhldingen

Ca. 4 Stunden Rundwanderung einschließlich Besichtigung der Pfahlbauten und der Barockkirche Birnau.

Gelaufen am        :
2019-07-30 (Dienstag)
Start                     :
11:00
Streckenlänge     :
10.9 km
Steigung              :
139 m (↑↓)
Eingabe f. Navi   :
Bahnhof Oberuhldingen (bei Google-Maps)
Parken                 :
GPX Track            :

Für unsere Bodenseereise hatten wir uns einen Marco Polo Kurzreiseführer angeschafft. Dort werden die wesentlichen Sehenswürdigkeiten hervorgehoben. Unter anderem waren dies die Pfahlbauten in Unteruhldingen und die Barockkirche in Birnau. Die folgende Wanderung kombiniert beide. Startpunkt ist der Bahnhof in Oberuhldingen mit seinem P+R Parkplatz. Wir erreichten diesen von Singen aus per PKW in ca. 40 Min., eine für uns akzeptable Zeit.

Die Pfahlbauten liegen nun mal direkt am bzw. im See. Leider war es von unserem Startpunkt eine ganze Ecke bis wir dort ankamen. Die Wanderstrecke durch den Ort war denkbar langweilig und uninteressant.

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Die Pfahlbauten wurden ab 1922 als Freilichtmuseum aufgebaut. In 2011 wurden sie in das UNESCO Kulturerbe aufgenommen. Jährlich gibt es hier ca. 300 000 Besucher. In diesem Jahr waren Petra und ich 2 davon. Zu Beginn hieß es erst mal anstellen und warten. Dann kam eine Multi-Media-Video und was weiss ich nicht was für eine Show. Danach erfolgte der Einlass mit einer kleinen Einführung. Anschließend durften wir frei herum laufen und die Bauten und darin dargestellten Exponate anschauen. Dabei habe ich mich manchmal schon gefragt was denn da wirklich exakt nachgewiesen wurde und was der Phantasie der Erbauer des Museumsdorfes entsprungen ist. Nun denn, am meisten hatten mich sowieso die Bauten von außen und ihr tolle Lage am See beeindruckt. Was die Auswahl einer Immobilie nach Lage anging hatten die Steinzeitleute schon einen guten Geschmack.

Ein knappe Stunde hielten wir uns im Freilichtmuseum auf, dann setzten wir die Wanderung fort. Diese führte uns zunächst entlang eines Sumpfgebietes welches die renaturierte Mündung der Aach bildete. Der Weg war weitgehend identisch mit dem asphaltiertem Radweg entlang des Bodensees. Wir kamen an den beiden Örtchen Seefelden und Maurach vorbei bevor wir Birnau erreichten.

Die Wallfahrtskirche liegt traumhaft mitten in den Weinbergen und von der vorgelagerten Terrasse hatten wir eine phantastische Aussicht über den See. Das Innere der Kirche ist wirklich beeindruckend. Halt überladen wie das bei Barockkirchen so ist. Leider war Fotografieren verboten, daher gibt es von dort keine Bilder.

Die weitere Wanderung führte uns nun vom See weg in das Landesinnere. Oberhalb der Kirche liegt das Weingut Birnauer Oberhof, dort machten wir an einer Bank Pause und verzehrten unseren Marschproviant. Frisch gestärkt wanderten wir weiter und liefen eine ganze Weile durch den Wald bis wir an einigen Teichen vorbei kamen. Besonders schön fand ich den oberen Nellenfurthweiher der teilweise mit Seerosen bedeckt war.

Die Wanderstrecke durch den Wald war ganz nett, der anschließende Teil durch Oberuhldorf bis zum Bahnhof wieder nicht. Da wir wegen der steigenden Temperaturen nun doch etwas ins Schwitzen geraten waren, suchten wir noch einen Eissalon. Auf meinem Handy fand ich auch einen und das Navi geleitete uns zielsicher dorthin. Leider lag das Eiscafe aber in Unteruhldorf wo man den Wagen nicht abstellen konnte. Nach einiger Zeit gaben wir auf, fuhren zurück nach Singen und gönnten uns dort nach dem Abendessen noch ein „leckeres Leckeis„.

Mein Fazit : Sowohl das Pfahldorf als auch die Wallfahrtskirche sollte man sich nicht entgehen lassen. Man könnte beide aber auch im Rahmen einer Radtour besuchen.

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