Bergisches Land Wandern

Unterwegs im Naafbachtal bei Overath

Hier gibt es unberührte Natur pur ....

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 2 Minuten, 51 Sekunden

   Am Naafbach

Ca. 3 stündige Rundwanderung (ohne Pause) im frühmorgendlichem Bergischen Land.

Gelaufen am        :
2019-08-14 (Mittwoch)
Start                     :
08:15
Streckenlänge     :
11.6 km
Steigung              :
275 m (↑↓)
Eingabe f. Navi   :
Blindenaafer Mühle (bei Google-Maps)
Parken                 :
GPX Track            :

Meine letzte Wanderung im Bergischen Land liegt nun schon über 2 Wochen zurück. Auch wenn es am Bodensee und in der Eifel sehr, sehr schön war, so zieht es mich nach einer gewissen Zeit doch immer wieder hierher zurück.

Die sanften Hügel, der stete Wechsel zwischen Wald und Wiese, sowie die vielen Bäche die das Land durchziehen faszinieren mich immer wieder und lassen mich hier ruhig und entspannt durch die Gegend laufen.

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So, genug gelabert : heute geht es in das Naafbachtal. Der Wandervorschlag stammt aus meinem Dumont Wanderführer Bergisches Land von 2010. Dort ist es die Nr. 20. Schade, den Führer gibt es nicht mehr, zumindest wird er auf der Website von Dumont nicht mehr angeboten.

In Leichlingen war ich schon früh gestartet, sodaß ich schon um Viertel nach 8 mit der Wanderung beginnen konnte. Einen richtigen Wanderparkplatz gab es am Startpunkt nicht, aber an der Kreuzung der beiden Landstrassen (L318 und L312) fand ich am Seitenstreifen noch ein Plätzchen für meinen Wagen.

Es war noch recht frisch und das Erste was ich machte als ich ausstieg war, das ich meine Vlies Jacke schloss und mir den Reißverschluss bis zum Hals hochzog. Das Gras war noch feucht und zum Glück sind meine hohen Wanderschuhe weitgehend wasserdicht. Es war kein Tag für Sandalen, Halbschuhe oder ähnliches zumal die Wege weitgehend naturbelassen waren.

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Die Streckenführung war recht einfach. Es ging das Naafbachtal runter bis zur Hofschaft Ingersaul und danach auf der anderen Bachseite wieder zurück bis zur Einmündung des Mühlenbachs in den Naafbach. Danach bog ich rechts ab in das Mühlbachtal. Hier war der Weg sehr naturbelassen, der Mühlenbach mußte 2-3 mal überquert werden, was bei feuchterem Wetter eine Herausforderung sein könnte. Ich fand es echt Klasse, das war Natur pur.

Es ging dann etwas den Berg hinauf, wobei die Ortschaft Mohlscheid durchquert wurde. Hier war echt gar nicht los, keine Menschenseele war zu sehen. Hinter dem Ort hat man aber eine tolle Aussicht über das Bergische Land. Bis nach Maria Linden konnte ich schauen, welches ich in der Ferne an seiner charakteristischen Kirche erkennen konnte.

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Mein Wanderweg war zwar nicht überlaufen, aber für so eine einsame Gegend hätte ich eigentlich mit gar keinen Begegnungen gerechnet. Immerhin traf ich 2 Mountain Biker, einen Gassigeher, ein Ehepaar welches erfolgreich die ersten Champignons gesammelt hatte und einen Herrn der das gleiche machte wie ich : Er wanderte mit seinem Handy als Navi durch den Wald. 17 km hatte er sich heute vorgenommen, gestartet war er in Seelscheid. Wir zeigten uns gegenseitig auf dem Handy unsere Routen und plauderten ein wenig bevor dann jeder in seiner Richtung weiterzog.

Unterwegs zum Klausener Hof

Nachdem ich die Aussicht über das Bergische Land genossen hatte kam ich an dem Klausernerhof wieder zurück in das Naafbachtal. Dabei mußte ein Weide mit Warnhinweis : „Vorsicht, Bulle bei den Kühen“ überquert werden. Da keine Kühe da waren, gab es auch keinen Bullen. Das letzte Wegstück bis zu meinem Auto war dann wieder identisch mit dem Hinweg und immer noch genau so schön.

Mein Fazit : Naturnahe Wege mit geringen Asphaltanteil. Bei feuchtem Wetter Matschgefahr, ansonsten sehr empfehlenswert.

 

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  1. Eine sehr schöne Runde!

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