Bergisches Land Leichlingen Wandern

Rundwanderung um Witzhelden

Auf und ab und über Feld und durch den Wald ...

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 7 Sekunden

   Hochsitz mit Fernblick bis zur anderen Rheinseite.

Die mir selbst wegen der Corona-Kise auferlegten „Wanderauflagen“ lasse ich derzeit zunächst noch weiter bestehen, als da wären :
1. überlaufene Wanderwege wie Traumpfade, Streifzüge etc. meiden.
2. wenn’s geht vorzugsweise nicht am Wochenende.
3. nur Wanderungen in der Nähe ohne längere Anfahrten.

In dem GPS-Wanderatlas war ich erneut fündig geworden mit einer Rundwanderung um Witzhelden, einem Stadtteil von Leichlingen.

Gelaufen am        :
2020-05-05 (Montag)
Start                     :
09:30
Streckenlänge     :
13.7 km
Steigung              :
330 m (↓↑)
Eingabe f. Navi   :
Witzhelden (bei Google-Maps)
GPX Track            :
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Ich startete (parkte) in Witzhelden an der Abzweigung des Altenbacher Weges von der Hauptstrasse. Durch eine für den Ort typische Siedlung von Reihen- und frei stehenden Einzelhäusern erreichte ich bald einen Waldlehrpfad der entlang des in diesem Gebiet entspringenden Wersbaches verlief.

Am Ende des Waldlehrpfades liegen zwei größere Fischteiche in idyllischer Lage,  die leider aber nur über einen zugewachsenen Zaun einsehbar sind. Nach den Teichen erreichte ich die Klinik Wersbach, welche sich auf psychosomatische Krankheiten spezialisiert hat. Sie hat auch überregional einen guten Ruf und ist, wie anhand der dort geparkten PKW’s zu erkennen war,  gut ausgelastet. Das Umfeld der Klinik ist sehr gepflegt und gab mir Gelegenheit einige „Blümchen-Bilder“ zu machen.

Danach ging es etwas den Berg rauf und ich überquerte die Landstrasse L359. Bevor ich dort wieder den Wald erreichte konnte ich in der Ferne den Fernmeldeturm von Witzhelden erkennen. Mit seinen 134 m überragt er die ganze Gegend und ist selbst bei einer Wanderung im Tal der Wupper noch zu sehen. Gegen Ende meiner Wanderung werde ich noch daran vorbei kommen.

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Im Wald angekommen geht es dann wieder mal bergab bis es kurz vor dem Wersbach rechts ab den Hang entlang nach Eichen abzweigt. Dort führt die Wanderung entlang eines quasi nicht befahrenen Sträßchens bergauf zur Kreisstrasse nach Metzholz. Bis hierhin war ich nun schon fast 1½ Stunden unterwegs und mir war noch keine Menschenseele begegnet. Erst später sollten mir noch einige Jogger und ein par Wanderer über den Weg laufen.

Hinter Metzholz wurde dann der Weltersbach überquert und ich gelangte über Holzerhof nach Büscherhof. Hinter Büscherhof führt der Weg wieder in den Wald hinein und ich musste zur Wupper absteigen. Der von dem GPS-Wanderatlas-Track vorgeschlagene Weg ist definitiv nicht Ü60 tauglich. Das Gelände ist viel zu steil und zu stark erodiert. Ich suchte mir einen durch das Herzbachtal verlaufenden Alternativweg und erreichte so die Wupper und gelangte dort wieder auf den „Original-Track“.

An der Wupper existiert eine Fußgängerbrücke, die aber wegen Reparaturarbeiten gesperrt war. Die weitere Wanderung verläuft vorbei am Rüdenstein, einem 1927 errichtetem Denkmal für einen Hund. Der Sage nach hat dieser einen vom Pferd gefallenen Grafen von Berg gerettet indem er Hilfe herbei holte.

Der restliche Weg führt zunächst weiter durch den Wald und geht dabei stetig bergauf. Oben angekommen fand ich noch einen Aussichtspunkt von dem aus ich bis zu den Kraftwerken auf der anderen Rheinseite schauen konnte (Titelbild).

Mein letzter Wegteil führte am Fernmeldeturm vorbei und von dort ausschließlich durch örtliche Nebenstrassen zurück zu meinem Ausgangspunkt.

Mein Fazit : Die Wanderung hat einiges an Asphaltanteil. Die Waldwege überwiegen deutlich und sind so schön und abwechslungsreich das die Strecke wirklich nur empfohlen werden kann.

 

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