Nordrhein-Westfalen Ruhrgebiet Wandern

Rundwanderung um Witten-Stockum

 

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 5 Sekunden

   Sonnenblumenfeld kurz nach dem Start der Wanderung

Am Dienstag den 14-ten August 2023 war der Wetterbericht für Leichlingen und alles was weiter südlich lag nicht so dolle. So zog es uns seit langem wieder mal in das etwas weiter nördlich gelegene Ruhrgebiet. Aus meinem Rother Ruhrgebiet wählte ich eine Runde um Witten Stockum.

Gelaufen am        :
2023-08-14 (Dienstag)
Start                     :
12:05
Streckenlänge     :
12,5 km
Steigung              :
150 m (↓↑)
Eingabe f. Navi   :
Witten-Stockum,Pferdebachstraße(Google-Maps)
GPX Track            :
Parken                 :

Zur Anfahrt war nur der PKW geeignet, ansonsten wäre alles zu umständlich geworden. In Burscheid fuhren wir  auf die A1 und später weiter über A43/A44. Die Wanderung startet auf einem Parkplatz an den Sportanlagen in der Pferdebachstraße in Stockum, der ganz in der Nähe der Autobahnabfahrt liegt. Auf Google Maps war der Parkplatz nicht verzeichnet.

 
Im Ortsteil Stockum ging es los
Ein kurzer Abstecher nach Dortmund
In Bochum waren wir auch

Von dort aus starteten wir die Rundwanderung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn. Die ersten paar Hundert Meter waren nicht so dolle, führten sie doch entlang der Durchgangsstrasse durch den Ort. Diesen verließen wir dann über eine Seitenstrasse und gelangten nach Durchquerung einer Kleingarten Kolonie auf offenes Feld mit Blick über die landwirtschaftlich geprägte, leicht hügelige Gegend.

Die Feldwege waren zunächst alle asphaltiert und kurz vor Erreichen des Dortmunder Ortsteils Oespel ging es noch ein kurzes Stück an einer Landstraße entlang. Hinter Oespel wanderten wir dann durch einen schönen Buchenwald. Danach kam dann wieder offenes Gelände. Bei dem Örtchen Düren bogen wir scharf rechts ab in ein kleines Wäldchen.

 
Am Ortsrand von Stockum
Zu Beginn waren viele Feldweg asphaltiert
Verdorrte Bohnenfelder
Noch mehr verdorrte Bohnenfelder
Unterwegs in Richtung Düren

Der Track führte nun durch das Dünnebecke Tal, dem wohl schönsten Abschnitt unserer Rundwanderung. Die Gegend erinnerte uns etwas an das Eifgental, nur das die dort etwas höheren Berge fehlten. Beim Verlassen des Dünnbecke Tales ging es leicht bergauf und am Wegesrand gab es zahlreiche Brombeerhecken. Viele der Beeren waren schon schwarz und reif, sie schmeckten uns vorzüglich.

Obwohl wir mitten in der Woche unterwegs waren, begegneten uns zahlreiche Spaziergänger. Eigentlich hatte jeder mindestens einen Hund dabei. Einige Frauen waren darüber hinaus noch mit dem Kinderwagen unterwegs. Kurz vor dem Örtchen Oesterheide bogen wir links ab. In der Nähe eines Teiches fanden wir unsere Pausenbank und verzehrten dort die mitgebrachte Marschverpflegung. Einkehrmöglichkeiten fanden wir auf dieser Wanderung keine.

 
Erntearbeiten
Im Tal der Dünnebecke
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Kurz vor Siebenplaneten

Frisch gestärkt setzten wir unsere Wanderung fort, sie führte zunächst parallel zu einer ehemaligen Bahntrasse die nun von Radfahrern genutzt wurde. An der L 523 bogen wir erst links und nach ca. 200 m rechts ab. Der restliche Weg führte über offenes Gelände z.T. am Waldrand entlang mit von schwarzen Früchten behangenen Brombeerhecken. Lecker !! Als wir in Stockum ankamen, ging es noch 200 m durch eine Siedlung bis wir plötzlich wieder vor unserer Parkplatzeinfahrt standen. Die Rückfahrt verlief glatt, nach 66 km und einer kappen Stunde kamen wir zu Hause in Leichlingen an.

Fazit : Schöne Runde über meist offenes Gelände mit geringem Wald-Anteil. Empfehlenswert aber nur wenn die Anfahrt nicht zu lange ist.

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