Eifel Nordrhein-Westfalen Wandern

Eifelschleife Kalkofen

Schön wieder mal in der Eifel zu sein

AUTOR : Helmut Wegmann            GESCHÄTZTE LESEZEIT : 3 Minuten, 29 Sekunden

   Seltsame Hinkelsteine am Wegesrand

Unsere letzte Wanderung in der Eifel liegt nunmehr schon 1 Jahr zurück !! In den letzten  beiden Monaten wanderten wir vorwiegend im Rheinland, vorzugsweise direkt am Rhein. Also klar das es mich stark in die Eifel zog. Von den über 90 Eifelschleifen sind wir erst ca. 10 gewandert.

Gelaufen am        :
2023-05-17 (Mittwoch)
Start                     :
12:30
Streckenlänge     :
7,8 km
Steigung              :
148 m (↓↑)
Eingabe f. Navi   :
Rohr(Google-Maps)
GPX Track            :
Parken                 :

Heute sollte es nach Rohr gehen, wo wir die Eifelschleife Kalkofen wandern wollten. Die Anfahrt ist über 90 km lang, liegt also schon nahe an unserem Limit für Tagesausflüge. Wir fuhren spät los um dem morgendlichem Berufsverkehr zu entgehen.

Um halb 1 starteten wir in Rohr an der St. Wendelins Kirche, wo wir einen Parkplatz fanden. Der „offizielle“ Start der Rundwanderung ist am Kalkofen wo es auch einen kleinen Wanderparkplatz gibt (siehe meine Karte).

In der Eifel ist es deutlich kälter als am Rhein, auch der Wind bläst etwas kräftiger. Nicht zu unrecht stehen hier einige Windräder zur Stromerzeugung herum. Unterwegs sahen wir noch viele blühende Obstbäume, bei uns war diese Blütenpracht schon vorbei. Wanderung verläuft überwiegend durch offenes Gelände mit schöner Aussicht über die Eifel.

 
 
 
Butterblume
Ginsterblüte mit kleinem Insekt
Zottelige Rindviecher
Pferd an der Rohrer Mühle

Die Wiesen waren alle gelb eingefärbt, überwiegend von Butterblumen. Die vielen „Löwenzähne“ hatten sich schon fast vollständig in Pusteblumen verwandelt. Klar das ich da einige Blümchenbilder machen mußte.

Unterwegs waren hatten wir die ganz Strecke für uns alleine. Ein einziger Spaziergänger der seinen Hund ausführte begegnete uns kurz vor der Rohrer Mühle.

Hinter der Rohrer Mühle wanderten wir durch das Armutsbachtal. Dieses Tal ist wesentlicher Bestandteil des gleichnamigen Naturschutzgebietes. Der Weg im Bachtal wurde auch von größeren Treckern benutzt und war daher entsprechend matschig. Hier war festes, hohes Schuhwerk angesagt. Hatte ich zuvor noch in Gedanken behauptet das die Wanderung Kinderwagen tauglich sei, so mußte ich dies nun hier definitiv zurücknehmen, auch wenn auf der von mir zuvor verlinkten Seite „Eifel Schleifen Seite“ das Gegenteil behauptet wird. Trotzdem waren wir von dem NSG begeistert, ein richtiges kleines Paradies war das.

 
Erstes Bild hinter Rohr
Die Farbe Gelb kam von den Butterblumen
Ortsteil von Rohr
Weiß kam meist von Gänseblümchen
Hier ging es leicht bergauf

Nach etwa 2 km im Bachtal mußten wir dieses verlassen, bogen nach links ab und wanderten leicht bergauf. Auf halber Höhe kamen wir an einer idyllisch gelegen Bank mit Tisch vorbei wo wir unsere Mittagspause machten. Dabei genossen wir die Aussicht auf das Bachtal. Frisch gestärkt ging es leicht bergauf weiter in Richtung Lindweiler. Laut Wanderkarte auf meinem Handy gab es dort eine Burg / Schloss.  Besonders hochherrschaftlich war die allerdings nicht, es war ein größerer Bauernhof in dem ein Pferdehof untergebracht ist.

Hinter Lindweiler wanderten wir weiter über offenes Gelände in Richtung Rohr. Am nördlichen Ortsrand kamen wir an dem Kalkofen vorbei, dem Namensgeber und offiziellem Startpunkt der Wanderung. Hier gab es eine Info Tafel, eine Schuhputzstation bestehend aus einem angekettetem Besen und einem Rastplatz mit Grillstation. Die Grillhütte kann gemietet werden und wer dies tut bekommt wohl auch einen Schlüssel für die ansonsten verschlossene Toilette.

Nach gut 2 h kamen wir wieder in Rohr an der St. Wendelins Kirche an und machten uns auf den Heimweg. Die Rückfahrt gelang nicht so glatt wie der Hinweg, da wir an der Leverkusener Rheinbrücke mit dem Berufsverkehr „kollidierten“. Apopros kollidieren : Zwei Verkehrsteilnehmer hatten es tatsächlich auf der Rheinbrücke im auf 60 km beschränktem Verkehr geschafft miteinander zu kollidieren und lösten dabei einen kilometerlangen Stau aus.

Fazit : Das NSG Armutsbachtal kam uns wie ein kleines Paradies vor. Trotz der längeren Fahrt lohnenswert.

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